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Iran: »Europäischer Lebensstil führt zum Aussterben der Menschheit«

Der Revolutionsgarden-General Reza Naghdi
Der Revolutionsgarden-General Reza Naghdi (© Imago Images / Xinhua)

Weil Europäer Immigranten ins Land holten, statt selbst Kinder zu bekommen, werde es bald keine »europäische Rasse« mehr geben, erklärt ein Revolutionsgaren-General.

Ein hochrangiger Kommandeur des Iranischen Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) sagte am 31. März in einem Interview mit dem Sender Ofogh TV, die Europäer seien dabei, ihre nationale Identität zu verlieren. Während des Gesprächs sprach der Interviewer seinen Gast, General Mohammad-Reza Naghdi, auf eine frühere Aussage über Frankreich an.

»Wenn ich mich nicht täusche, haben Sie einmal ihre Meinung über die französische Fußball-Nationalmannschaft geäußert. Sie sagten, dass von den 23 Teammitgliedern 15 Afrikaner seien, und unter den zwölf Mitgliedern ihrer Basketball-Nationalmannschaft befänden sich zehn Afrikaner. Sie schlossen damals daraus, dass Frankreich keine nationale Identität habe.«

Naghdi antwortete zustimmend, dass er diese Aussage getätigt habe und nach wie vor zu ihr stehe. Dabei gehe es nicht nur um die Mannschaften, diese seien vielmehr nur ein Beispiel, in dem sich eine gesamtgesellschaftliche Entwicklung reflektiere:

»Der Westen entwirft einen gewissen Lebensstil für Gesellschaften und sagt uns, wie wir leben sollen. Was hat dieser Lifestyle mit dem Westen selbst gemacht? Er hat eine negatives Bevölkerungswachstum hervorgebracht, das ihn dazu zwingt, Menschen aus dem Ausland zu importieren.

Europäische Gesellschaften werden einen Punkt erreichen, an dem man lange suchen muss, um zum Beispiel in Frankreich oder England auch nur eine einzige Person der europäischen Rasse zu finden.«

Der Interviewer wies in dem von MEMRI übersetzten Gespräch darauf hin, dass auch Staaten im Persischen Golf wie Katar oder die Vereinigten Arabischen Emirate diesem europäischen Vorbild folgten, worauf Naghdi erwiderte:

»In einer solchen Situation verliert die nationale Identität jede Bedeutung. Laut Statistiken würde im Jahr 2060 bei freien Wahlen in England ein Inder oder ein Pakistani Premierminister werden, und das britische Parlament wäre voll mit Immigranten aus dem Irak, aus Indien und so weiter. Was wird hier noch die Bedeutung der nationalen Identität sein? So etwas wie das englische Volk wird es nicht mehr geben.

Es wird eine andere Nation und eine andere Gesellschaft sein. Manche Menschen könnten das, was ich hier sage, als rassistische Diskriminierung ansehen, aber wenn einem etwas am Wert der Erhaltung und der fortgesetzten Existenz einer Nation liegt, muss man wissen, dass der Weg, den der Westen für die menschliche Gesellschaft entworfen hat, auf die endgültige Vernichtung zukünftiger Generationen hinausläuft.

Wenn die Menschen, die von anderen Orten nach Europa kommen, diesen Lebensstil auch übernehmen, dann werden sie auch aussterben. Die Menschheit als Ganzes wird ihrer Ausrottung entgegengehen. In wenigen Jahren wird man die europäische Rasse nur noch in Museen finden können, wo man Erzählungen über die einst in Europa lebenden Menschen mit hellen Augen, weißer Haut und einer bestimmten Art zu sprechen, hören wird.

Das wird das Resultat sein, wenn sie mit dieser Entwicklung so weitermachen. Ist das eine wünschenswerte Entwicklung für irgendeine Gesellschaft?«

Der Grund dafür, dass es den Immigranten gelungen sei, die europäischen »Gesellschaften als Ganzes zu überschwemmen«, sei, dass sie ihren eigenen Lebensstil, bislang zumindest, noch nicht aufgegeben hätten. Sie hätten weiterhin geheiratet, Familien gegründet und Kinder bekommen, weswegen ihre Zahl zugenommen habe und sie in der Lage waren, »die Gesellschaft zu übernehmen«. Würden die nach Europa gezogenen Afrikaner den dortigen Lebensstil übernehmen, würde ihnen genauso die Ausrottung drohen.

»Die menschliche Gesellschaft geht auf ihr Aussterben zu. Niemand ist mehr bereit zu heiraten. Sie leben mit Hunden, Krokodilen und Katzen. Niemand will mehr Kinder gebären, sie aufziehen und neues Leben schöpfen. Das ist der Lebensstil, den sie geschaffen haben … In England haben sie gerade einen neuen Kabinettsminister für Einsamkeitsfragen eingeführt.«

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