Zugleich betonte der iranische Vize-Außenminister Kazem Gharibabadi, Teherans Regierung werde ihr Recht auf Urananreicherung und Nukleartechnologie nicht aufgeben.
Die Islamische Republik hat gewarnt, sie werde einen Krieg an »neuen Fronten« gegen die Vereinigten Staaten beginnen, sollten diese ihre Angriffe auf iranisches Territorium wieder aufnehmen. Die Drohungen erfolgten vor dem Hintergrund von Berichten, dass Präsident Donald Trump den Start einer neuen Offensive zurückhalten will, in der Hoffnung, eine Einigung zu erzielen.
»Sollte der Feind töricht genug sein, erneut in die zionistische Falle zu tappen und eine neue Aggression gegen unseren geliebten Iran zu starten, werden wir mit neuer Ausrüstung und neuen Methoden neue Fronten gegen ihn eröffnen«, sagte Armeesprecher Mohammad Akraminia am Dienstag laut der iranischen Nachrichtenagentur ISNA.
Weit entfernt
In seinem jüngsten Verhandlungsvorschlag wies der Iran Donald Trumps Forderung zurück, sein Atomprogramm einzustellen. Dies ist ein Zeichen dafür, dass beide Seiten in ihren Positionen weiterhin weit voneinander entfernt sind. Teherans stellvertretender Außenminister Kazem Gharibabadi sagte, der überarbeitete Vorschlag seiner Regierung betone das »Recht des Landes auf Anreicherung und die Ausübung friedlicher nuklearer Rechte«. Darüber hinaus fordere er ein Ende der US-Blockade.
Sowohl der Iran als auch die USA haben seit dem im letzten Monat vereinbarten Waffenstillstand verschiedene Vorschläge für ein Friedensabkommen ausgetauscht, konnten in den Kernfragen jedoch noch keine Einigung erzielen. Während der US-Präsident Teheran am Sonntag warnte, die Zeit für ein Abkommen laufe ab, er klärte Trump am Montag, er habe geplante Angriffe auf den Iran auf Wunsch der Verbündeten Washingtons am Golf abgesagt.






