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Iran droht Trump und Pompeo mit Todes-Fatwa

Salman Rushdie in einem amerikanischen Sarg: Exponat der 16. Internationalen Koranausstellung in der Imam Khomeini Moschee in Teheran
Salman Rushdie in einem US-Sarg: 16. Internationale Koranausstellung in der Imam Khomeini Moschee in Teheran (© Imago Images / UPI Photo)

Qassem Soleimanis Nachfolger Esmail Ghaani erklärt, die Rache für dessen Tod habe bereits begonnen, und das Ziel seiner Anhänger sei die globale Herrschaft des schiitischen Islam.

Der iranische Brigadegeneral Esmail Ghaani, Kommandeur der Quds-Truppe des Korps der Islamischen Revolutionsgarden, riet US-Präsident Trump und Außenminister Mike Pompeo in einer kürzlich gehaltenen Rede, sich am indischen Autor Salman Rushdie ein Beispiel zu nehmen, wie ihr Leben von nun an aussehen werde.

Der Iran erließ 1989 eine Fatwa, ein religiöses Urteil, das Rushdies Hinrichtung forderte, weil er das Buch „Die satanischen Verse“ verfasst hatte, das als blasphemisch gegen den Islam angesehen wurde.

In seiner Rede, die am 6. Januar auf dem iranischen Kanal 3 ausgestrahlt wurde, sagte Ghaani, dass die Niederlage derjenigen, die für die Ermordung seines Vorgängers Qassem Soleimani verantwortlich sind, bereits begonnen habe. „Sie werden nicht einmal in ihren eigenen Häusern Frieden haben. Es ist nicht undenkbar, dass die Rache gegen euch aus eurem eigenen Haus kommen wird“, sagte er.

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„Seid Euch dessen gewiss: die Haupttäter, die dieses Verbrechen begangen haben, vom US-Präsidenten [Donald Trump] bis zum derzeitigen Außenminister [Mike Pompeo], der seinen Hass auf den Märtyrer Soleimani seit Jahren tagtäglich pflegt, sie alle sollten eine Lektion von Salman Rushdie erhalten, wie ihr Leben von nun an sein wird“, fügte er hinzu.

An Israel gewandt, sagte Ghaani: „Es wurde gesagt, dass ihr [Israelis] die nächsten 25 Jahre nicht überstehen werdet. Habt keinen Zweifel daran. Mit der Hilfe Allahs kann dies geschehen. Die Menschen, die diesem Weg folgen, haben bereits Kerbala [im Irak] befreit, und sie werden auch Palästina befreien.“

Allerdings, so fuhr er fort, sei dies nicht das Endziel: „Das Endziel, das sie vor Augen haben und auf das sie zusteuern, ist die globale Herrschaft des Verborgenen Imams [der messianischen Figur des im Iran herrschenden schiitischen Islam; Anm. Mena-Watch]. Die Schüler von Soleimani werden sich nicht mit weniger zufrieden geben, inshallah“, sagte er.

Der Artikel „IRGC Quds Force commander: ‘Trump, Pompeo should learn from Salman Rushdie how their lives will be from now on’ist zuerst beim Jewish News Syndicate erschienen. Übersetzung von Alexander Gruber.

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