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Iran bereitet Raketenstart vor

Dim im Februar 2021 gestartete iranische Rakete “Zuljanah”
Dim im Februar 2021 gestartete iranische Rakete “Zuljanah” (Quelle: JNS)

Da die zum Test bereitstehende Rakete als Trägerrakete für Atomwaffen fungieren könnte, wird vermutet, dass der Iran Drauck auf die Wiener Atomgesprächen ausüben möchte.

Satellitenbilder des iranischen Raumfahrtzentrums zeigen, dass der Iran Vorbereitungen trifft, um ein Raumfahrzeug auf eine Höhe außerhalb der Erdatmosphäre zu schicken, so ein neuer Bericht des Jerusalem Center for Public Affairs (JCPA) vergangene Woche.

In dem Bericht von Oberstleutnant a.D. Michael Segall, einem leitenden Analysten des JCPA, wird darauf hingewiesen, dass die iranischen Tätigkeiten in den Zeitraum der Atomgespräche zwischen dem Iran und den Weltmächten in Wien fallen: „Die Aktion könnte als Druckmittel dienen, um den Westen in den Verhandlungen weiter unter Druck zu setzen“.

„Es wird allgemein vermutet, dass der Iran versucht, seine nuklearen Fähigkeiten mit Trägerraketen für Atomwaffen zu verbinden“, heißt es in dem Bericht weiter.

Im Februar dieses Jahres startete der Iran eine neue, leistungsstarke dreistufige Rakete namens „Zuljanah“, die nach eigenen Angaben „eine 250 Kilogramm schwere Nutzlast in eine Höhe von bis zu 500 Kilometern transportieren“ kann. Solche Systeme könnten auch den Start und den Wiedereintritt einer ballistischen Interkontinentalrakete (ICBM) in die Atmosphäre ermöglichen.

Der US-Verteidigungsnachrichtendienst stellte fest, dass eine iranische Trägerrakete mit der Bezeichnung „Simorgh“ laut dem Bericht „ICBM-Reichweiten erreichen könnte, wenn sie als ballistische Rakete konfiguriert wird“.

(Der ArtikelReport: Iran preparing to launch space vehicle“ ist zuerst beim Jewish News Syndicate erschienen. Übersetzung von Alexander Gruber.)

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