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US-Politikerinnen mit guten Kontakten ins Umfeld der Hamas

Die demokratischen US-Abgeordneten Rashida Tlaib und Ilhan Omar treten mehrmals bei hamas-nahen Organisationen auf
Die demokratischen US-Abgeordneten Rashida Tlaib und Ilhan Omar treten mehrmals bei hamas-nahen Organisationen auf (© Imago Images / ZUMA Press)

Die beiden demokratischen US-Abgeordneten nahmen gemeinsam mit Linda Sarsour an einer Wahlkampveranstaltung des Council on American-Islamic Relations teil und beehrten damit binnen kürzester Zeit erneut eine Organisation, die verdächtigt wird, Beziehungen zur Hamas zu unterhalten.

Die demokratischen US-Abgeordneten Ilhan Omar und Rashida Tlaib nahmen zusammen mit der ehemaligen Women’s March-Anführerin Linda Sarsour – alle drei unterstützen die antisemitische Israelboykott-Bewegung BDS – an einem virtuellen „Vote-a-thon“ [Mischung aus „Vote“ (wählen) und „Marathon“ Anm. Mena-Watch] teil. Dieser wurde von der Georgia-Sektion des Council on American-Islamic Relations (CAIR) und dem Georgia Muslim Voter Project im Rahmen der Wahlkampfs für die am 5. Januar in diesem Bundesstaat staatfindenden Stichwahlen zum Senat veranstaltet.

Obwohl CAIR, eine überparteiliche Non-Profit-Organisation, keine Kandidaten unterstützt, war die Veranstaltung eine Gelegenheit für Omar, Tlaib und Sarsour, die demokratischen Kandidaten in den Stichwahlen zu unterstützen: Pastor Raphael Warnock und Jon Ossoff. Die Organisatoren sammelten auch Geld durch ActBlue, einer Fundraising-Plattform für demokratische Kandidaten und progressive Gruppen.

CAIR war ein nicht angeklagter Verdächtiger im Fall der Holy Land Foundation, der Verbindungen zur von den USA als terroristisch eingestuften Hamas und anderen radikal-islamischen Organisationen nachgewiesen wurde.

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Linda Sarsour kann auf eine lange Geschichte von Antisemitismus und Antizionismus zurückblicken. Ilhan Omar hat antisemitische Stereotype in den sozialen Medien verbreitet, wofür sie von jüdischen, proisraelischen und anderen Organisationen wie von Mitgliedern des Kongresses kritisiert wurde. Sie hat auch eine Resolution in den Kongress eingebracht, die den Boykott Israels fordert, und solch einen Boykott mit Sanktionen gegen Nazideutschland vergleicht.

Rashid Tlaib wurde seit ihrem Amtsantritt im Januar 2019 vorgeworfen, mit einer anti-israelischen und antisemitischen Agenda hausieren zu gehen, zuletzt retweetete sie im vergangenen Monat einen Beitrag mit der Aufschrift „Vom [Jordan-]Fluss bis zum [Mittel-]Meer, Palästina wird frei sein“, der Teil eines Bildes zum „Internationalen Tag der Solidarität“ war. „From the river to the sea, Palestine will be free“ ist ein Slogan, der von Terrororganisationen wie der Hamas verwendet wird und der zur Beseitigung des jüdischen Staates aufruft.

(Der Artikel Omar, Tlaib, Sarsour join CAIR in virtual ‘vote-a-thon’ ahead of Georgia runoffsist zuerst beim Jewish News Syndicate erschienen. Übersetzung von Alexander Gruber.)

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