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Hochrangiger iranischer Kleriker: Zionisten sind die Schüler des Teufels

Mehdi Taeb, Vorsitzender des Strategieberatungsgremiums Ammar, das den Obersten Führer Ayatollah Ali Khamenei berät
Mehdi Taeb, Vorsitzender des Strategieberatungsgremiums Ammar, das den Obersten Führer Ayatollah Ali Khamenei berät (Quelle: MEMRI)

Erneut wird offensichtlich, dass Antisemitismus und Holocaust-Leugnung zur Staatsräson der Islamischen Republik Iran gehören.

Mehdi Taeb, der Vorsitzende des iranischen Strategieberatungsgremiums Ammar, das den Obersten Führer Ayatollah Ali Khamenei berät, leugnete am 28. April in einer Fernsehsendung auf Channel 3 den Holocaust und stellte ihn als Verschwörung der Zionisten dar:

»Der Holocaust ist eine Lüge, die zur Erreichung eines speziellen Ziels erfunden und gepflegt wurde, und mit der Zeit wurde dieses Ziel von ihnen auch erreicht. Was war dieses Ziel? – Dass zu einem bestimmten Zeitpunkt Palästina zu Israel gemacht wird. Und sie waren erfolgreich im Gebrauch der Lüge.«

Weil der Holocaust eine Lüge sei, so Taeb in der von MEMRI übersetzten Sendung weiter, dürfe man ihn auch nicht unabhängig untersuchen, da die Lüge dann in sich zusammenfallen würde und damit auch die Begründung für die Staatsgründung Israels, was die Zionisten um jeden Preis verhindern wollten.

»Der Zionismus und das Besatzungsregime sind die Musterschüler Satans. Darum haben sie die Fähigkeit vervollkommnet, Angst und Schrecken zu verbreiten. [Sie sagen:] ›Wer nicht mit uns ist, der wird vernichtet.‹«

Die zionistische Bewegung und die Juden hielten alles in ihren Händen und kontrollierten dieses auch, »das Öl und das Geld«. Die zionistische Bewegung und die Juden seien die Wurzel vieler Missstände und Fehlentwicklungen:

»Das zionistische Regime ist ein Krebsgeschwür, das seine Wurzeln in Amerika, Europa und Asien hat. Es muss herausoperiert werden. Wenn man bei dieser Operation nicht den Regeln des Eingriffs folgt, werden der Chirurg und der Patient Verletzungen davontragen.«

Der Westen und der Zionismus hätten einen Fehler gemacht, so Taeb abschließend, den es nun auszunützen gelte:

»Sie haben ihre Hauptschlagader preisgegeben. Die Hauptschlagader des Weltzionismus liegt in Jerusalem. Wenn man diese trifft, wird alles zusammenbrechen.«

Tabes Mehdi hat wiederholt den Holocaust geleugnet und vor den angeblichen Weltherrschaftsplänen der Juden gewarnt. Als im März 2020 in der iranischen Pilgerstadt Qom Corona ausbrach, behauptete er, das Virus sei eine in den USA hergestellte Biowaffe, die der Westen gegen das »Epizentrum des antiamerikanischen Widerstands« einsetze.

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