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Vor historischem Abkommen zwischen Sudan und Israel

An der Aushandlung des historischen Abkommens beteiligt: Sudans Premier Abdalla Hamdok. (© imago images/Xinhua)
An der Aushandlung des historischen Abkommens beteiligt: Sudans Premier Abdalla Hamdok. (© imago images/Xinhua)

In wenigen Tagen werden Israel und der Sudan diplomatische Beziehungen aufnehmen. Die Einigung darüber wurde in Khartum erzielt.

Agenturen, The Times of Israel

Israel und der Sudan werden am Wochenende oder Anfang nächster Woche die Aufnahme diplomatischer Beziehungen im Rahmen eines von den USA vermittelten Abkommens ankündigen, berichteten hebräische Medien am Donnerstag unter Berufung auf an den Verhandlungen beteiligte Beamte.

Die Ankündigung wird wahrscheinlich nach einem Telefongespräch zwischen US-Präsident Donald Trump, dem sudanesischen Übergangsführer, Generalleutnant Abdel Fattah al-Burhan, dem sudanesischen Premierminister Abdalla Hamdok und Premierminister Benjamin Netanjahu erfolgen, wie die Nachrichtenseite Walla berichtet.

Der Durchbruch kam, nachdem eine hochrangige israelisch-amerikanische Delegation Berichten zufolge am Mittwoch zu geheimen Verhandlungen über die Normalisierung der Beziehungen zwischen Khartum und Jerusalem in den Sudan gereist war. (…)

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Am Mittwoch sagte US-Außenminister Mike Pompeo, er hoffe, dass der Sudan Israel bald anerkennen werde. Washington ist im Begriff, das arabische Land von der Liste staatlicher Sponsoren des Terrorismus zu streichen. Pompeo sagte, die Vereinigten Staaten wollten, dass jede Nation „Israel, die rechtmäßige jüdische Heimat, anerkennt und ihr Grundrecht, als Land zu existieren, anerkennt“.

„Wir arbeiten nach Kräften mit ihnen zusammen, um dazulegen, warum es im besten Interesse der sudanesischen Regierung ist, diese souveräne Entscheidung zu treffen“, sagte Pompeo gegenüber Reportern. „Wir hoffen, dass sie das tun werden, und wir hoffen, dass sie es schnell tun werden“. (…)

Um von der Liste der Terrorunterstützer gestrichen zu werden und in der Hoffnung, bisher stark eingeschränkte Investitionen in das Land zu ermöglichen, erklärte sich die in Geldnöten geratene Nation bereit, 335 Millionen Dollar an Überlebende und Familien der Opfer der al-Qaida-Doppelbombenanschläge von 1998 auf die US-Botschaften in Kenia und Tansania zu zahlen.

(Aus dem Artikel „Israel, Sudan said to reach final agreement to normalize ties“, der auf The Times of Israel erschienen ist. Übersetzung von Florian Markl.)

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