Hassan Rohani ist das freundliche Gesicht eines kriminellen Regimes

„[Trumps Assage in Richtung Hassan Rohani] ist ein gut getimtes Angebot, da die Führer der Islamischen Republik gerade zusehen müssen, wie ihre Währung zusammenbricht, das Volk auf der Straße protestiert und seinen Diktatoren den Tod wünscht. Trump sagt: Wenn ihr wollte, dass die Schmerzen aufhören, trefft mich in Wien. Wenn nicht, werden die Schmerzen nur noch schlimmer werden. (…) Es kann sein, dass die Iraner Trump auszusitzen wollen, also darauf hoffen, dass er nur eine Amtszeit regieren wird, und dass sie so lange versuchen zu überleben. Aber spätestens im kommenden Jahr, nach der nächsten Sanktionsrunde im November, wird der Druck so groß werden, dass das mit dem Aussitzen schwierig werden wird. Es droht eine Hyperinflation, ein Zusammenbruch der Währung, eine schwere Rezession. Das Regime wird wählen müssen: zwischen Verhandlungen und der Möglichkeit einer schweren wirtschaftlichen und sozialen Krise, die zu seinem Zusammenbruch führen könnte. (…)

Präsident Ruhani ist nicht moderat, und die US-Regierung sieht ihn auch nicht als einen möglichen Reformer. Ruhani ist eine Kreatur dieses Regimes, und das seit Jahrzehnten. Zusammen mit Außenminister Dschawad Sarif spielt er das freundliche Gesicht eines kriminellen Regimes, ist aber selbst ein Teil davon. In der iranischen Regierung gibt es nur Hardliner. Das ist vielen Iranern bewusst und ganz sicher der Trump-Regierung, auch wenn manche im Westen sich selbst täuschen, indem sie glauben, dass es da gemäßigte islamische Revolutionäre gibt. (…) Millionen Iraner wollen einen Regimewechsel. Aber das Ziel der amerikanischen Politik ist es, großen Druck auszuüben, der das Regime in Teheran dazu bringt, wieder an den Verhandlungstisch zurückzukehren, um sein Verhalten zu ändern. Bis dahin wird der Druck verstärkt. Die Iraner haben 2013 verhandelt. Ich rechne damit, dass sie es wieder tun. (…) Die Kriegsgefahr ist seit Trumps Amtsantritt kleiner geworden. Denn die Iraner sehen, dass er es ernst meint. Die militärische Drohung ist viel glaubwürdiger als unter Barack Obama. Sie befürchten, dass Trump Gewalt anwenden wird, und das macht sie vorsichtiger.“ (Mark Dubowitz im Interview mit Julian Schäuble: „Ruhani ist nicht moderat“)

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