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Harvard: Pro-Palästinensische Gruppe veranstaltet „Israeli Apartheid Week“

Campus der Universität Harvard
Campus der Universität Harvard (Quelle: JNS)

Im Rahmen der auch von der antizionistischen „Jewish Coalition for Peace“ gesponserten Veranstaltungsreihe am Harvard College traten zahlreiche prominente BDS-Aktivisten auf.

Shiryn Ghermezian

Das „Palestine Solidarity Committee“ am Harvard College führte auch dieses Jahr wieder seine „Israeli Apartheid Week“ durch, im Zuge derer es eine Reihe von anti-israelischen und antisemitischen Vorträgen und Veranstaltungen abhielt.

Die Veranstaltungen, die dieses Jahr vom 26. bis 30. April stattfanden, beinhalteten Webinare mit den Titeln „Healthcare Injustices in Palestine and the COVID-19 Pandemic“ (Ungerechtigkeiten im Gesundheitswesen Palästinas und die COVID-19-Pandemie) oder „Divestment as a Historical Tool for Justice“ (Desinvestition als historisches Werkzeug für Gerechtigkeit). Letzteres war eine Diskussion mit dem Harvard-Professor Cornel West, einem Unterstützer der Israelboykottbewegung BDS, und dem BDS-Mitbegründer Omar Barghouti.

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Zu den Podiumsteilnehmern gehörten der außerordentliche Professor des Swarthmore College und BDS-Befürworter Sa’ed A. Atshan und die palästinensische feministische Wissenschaftlerin und Aktivistin Yamila Hussein-Shannan. Shannan behauptet, dass palästinensische Männer von israelischen Soldaten und Bürgern gezwungen werden, „nackt auf der Straße zu paradieren“ und sie führt die Unterdrückung palästinensischer Frauen auf Israels Besatzung zurück. Ein weitere Podiumsteilnehmerin war Sumaya Awad, die ihre Unterstützung für gewalttätige Demonstranten in Israel ausgedrückt und, wie von Canary Mission dokumentiert, den Hass gegen den jüdischen Staat fördert.

Eine Reihe von Studentenorganisationen haben die Veranstaltungen der „Israeli Apartheid Week“ mitgesponsert, darunter „Harvard Out of Occupied Palestine“ und die „Jewish Coalition for Peace“, berichtete die Campuszeitung The Harvard Crimson.

Gilead Ini, ein leitender Forschungsanalytiker beim Committee for Accuracy in Middle East Reporting and Analysis (CAMERA), sagte gegenüber JNS, er sei nicht überrascht, dass „solch ein diskriminierendes, antijüdisches Programm auf dem Campus stattfand.“ Schließlich sei es nicht lange her, dass dieselbe Gruppe ein Programm zur Verteidigung von Rasmea Odeh veranstaltete, die die zwei Israelis ermordete, und Mitglied einer Terrororganisation ist, die sich der Beseitigung Israels verschrieben hat. „Dies ist das Endziel, das von der Apartheid-Woche geteilt wird, und offenbar auch vom Palästina-Solidaritätskomitee“, sagte Ini.

Er fügte hinzu, dass „die Apartheid-Woche ein jährliches Ritual der Anti-Israel-Propaganda auf dem College-Campus ist, das ironischerweise darauf abzielt, die Studenten davon zu überzeugen, dass [der südafrikanische Anti-Apartheid-Kämpfer] Nelson Mandela im Unrecht war. Mandela erkannte nämlich offen ‚die Legitimität des Zionismus als jüdischen Nationalismus‘ an und unterstützte nachdrücklich das Existenzrecht Israels.“

(Der ArtikelHarvard pro-Palestinian group hosts BDS speakers at Israel Apartheid Week“ ist zuerst beim Jewish News Syndicate erschienen. Übersetzung von Alexander Gruber.)

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