
Weihnachten stehe für den Unglauben der Christen, heißt es etwa in unterschiedlichen zu solchen Bildern verbreiteten Texten. Dabei wird auch der Kampfbegriff ‚Kuffar‘, also etwa: Ungläubige/Gotteswidersacher, benutzt. ‚Das ist dasselbe Vokabular, das auch der IS benutzt‘, sagte der Islamismusexperte und Autor Ahmad Mansour (‚Generation Allah‘) dem Abendblatt. Dass solche Bilder auch von Ditib-nahen-Organisationen verbreitet würden, sei ‚ein schlechtes Zeichen‘. (…) Buchautor Ahmad Mansour warf dem rot-grünen Senat zugleich ‚Naivität‘ im Umgang mit dem Islamismus vor. ‚Hamburg ist bei dem Thema besonders naiv‘, sagte Mansour dem Abendblatt. ‚Weil man einen Vertrag mit den Verbänden geschlossen hat, sieht man über alle Probleme hinweg. Lehrer trauen sich in Hamburg kaum noch, diese Themen anzusprechen – weil sie nicht als Rassisten oder Islamgegner eingeordnet werden wollen.‘“ (Jens Meyer-Wellmann: „Türkischer Verband macht Stimmung gegen christliche Kultur“)




