Darüber hinaus kritisierte Osama Hamdan die Resolution des UN-Sicherheitsrats, die Trumps Internationale Stabilisierungstruppe befürwortet, als »katastrophalen Präzedenzfall«.
Der hochrangige Hamas-Funktionär Osama Hamdan erklärte letzte Woche, dass die Terrororganisation niemals zugestimmt habe, ihre Waffen im Rahmen des 20-Punkte-Friedensplans für den Gazastreifen von US-Präsident Donald Trump niederzulegen.
»Die von der Hamas in Sharm el-Sheikh akzeptierte Vereinbarung beschränkte sich darauf, den Krieg zu beenden, die Aggression zu beenden, die Grenzübergänge zu öffnen, Hilfslieferungen für die Palästinenser zuzulassen, den Grenzübergang Rafah in beide Richtungen zu öffnen und das Gefangenenaustauschabkommen abzuschließen«, sagte er am 17. November im Gespräch mit dem katarischen TV-Sender Al Jazeera.
Hamdan kritisierte die Resolution 2803 des UN-Sicherheitsrats, die Trumps Internationale Stabilisierungstruppe befürwortet, als »katastrophalen Präzedenzfall. Ich glaube, dass unser Volk und der Widerstand ihre Position klar machen werden, wenn eine solche Resolution verabschiedet wird«, erklärte Hamdan wenige Stunden bevor der Sicherheitsrat die Resolution mit dreizehn zu null Stimmen bei zwei Enthaltungen annahm.
#ICYMI: Senior Hamas Official Osama Hamdan: We Never Agreed to Disarmament – It Was Never Even Negotiated; The Resistance Will Make Our Position Clear if an International Force Is Mandated in Gaze pic.twitter.com/oFRoyDKohw
— MEMRI (@MEMRIReports) November 22, 2025
Lob des Massakers
In einem separaten Interview mit SamaQuds, einem als Propagandakanal der Hamas dienenden YouTube-Kanal, sagte der im Libanon ansässige Terrorist am 17. November, das Massaker vom 7. Oktober 2023 habe »bewiesen, dass Israel nicht überleben würde«. Der von der Hamas angeführte Terrorangriff, bei dem 1.200 Menschen ums Leben kamen, habe »gezeigt, dass der jüdische Staat keine normale Einheit oder kein normaler Staat in der Region ist«.
Er merkte an, dass vor dem tödlichsten Angriff auf Juden an einem einzigen Tag seit dem Holocaust »die Welt begann, Israel als einen normalen Staat in der Region zu behandeln, und einige sogar zu der Theorie gelangten, dass Israel von Dauer sein würde«.
Der israelische Außenminister Gideon Sa’ar sagte am 4. November, Jerusalem werde »keine Kompromisse« hinsichtlich der vollständigen Entwaffnung der Hamas im Rahmen des Abkommens eingehen: »Die Auslöschung des Terrorstaates der Hamas steht im Mittelpunkt des Plans von US-Präsident Trump. Der Gazastreifen muss entmilitarisiert werden« und die »radikalen Terrorstaaten«, darunter der Libanon (Hisbollah) und der Jemen (Huthi), »neutralisiert, um die regionale Sicherheit zu gewährleisten«.






