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Hamas-Führer: „Allah hat verfügt, dass wir Tel Aviv angreifen müssen“

Yahya Sinwar spricht vor Studenten und Universitätsprofessoren in Gaza
Yahya Sinwar spricht vor Studenten und Universitätsprofessoren in Gaza (© Imago Images / ZUMA Wire)

Yahya Sinwar erklärte, der Hamas sei es gelungen, den zionistischen, talmudischen und biblischen Plan zu vereiteln, die al-Aqsa-Moschee zu zerstören.

Shahar Klaiman

Der Hamas-Führer Yahya Sinwar sagte am Samstag vor einer Gruppe von Studenten und Akademikern in Gaza, dass die Terrororganisation die Fähigkeit habe, Tel Aviv zu zerstören und dass Israel während der „Operation Wächter der Mauern“ im letzten Monat nur drei Prozent des Tunnelnetzes von Gaza zerstört habe.

„Allah hat verfügt, dass wir Tel Aviv angreifen müssen, und wir besitzen weitere Fähigkeiten, die wir bislang nicht offenbart haben“, sagte Sinwar und fügte hinzu, dass die Hamas und ihre terroristischen Partner 130 Raketen pro Minute auf die israelische Stadt abschießen könnten.

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Sinwar fuhr fort, dass die Hamas während der elf Tage dauernden Kämpfe, die am 10. Mai ausbrachen, nur „50 Prozent ihrer Kraft“ eingesetzt habe, und dass ihr strategisches Ziel sei, „das Volk hinter der Hamas zu vereinen.“ „Israel hat es nicht geschafft, unsere Fähigkeit zum Widerstand zu zerstören. Ihr Plan, 10.000 Kämpfer zu töten, ist gescheitert“, sagte er. „Israel hat nicht mehr als 3 Prozent der Tunnel in Gaza zerstört. Die [Hamas-‚Metro‘] wurde nicht zerstört, denn wir lieben unser Land, und es liebt uns zurück.“

Nach Angaben der israelischen Verteidigungskräfte wurden bei den Kämpfen an die 100 Kilometer des Tunnelnetzes der Hamas zerstört.

Der Terrorführer sagte, wenn der Konflikt wieder ausbricht, „wird sich das Gesicht des Nahen Ostens verändern.“ „Wir haben bewiesen, dass es Menschen gibt, die bereit sind, die Al-Aqsa-Moschee zu verteidigen und die bereit sind, einen hohen Preis zu zahlen. Wir haben das zionistische, talmudische und biblische Projekt vereitelt, die Al-Aqsa-Moschee in Raum und Zeit zu teilen“, sagte Sinwar.

Der Hamas-Führer rief die Länder der Welt auf, in Gaza zu investieren und versprach, dass die Gelder nicht für einen Krieg gegen Israel verwendet würden. Er deutete auch an, dass die Hamas nicht an einer Wiederaufnahme der Gespräche mit der Fatah-Bewegung in Kairo interessiert sei. „Jedes Gerede von Regierungen und Konferenzen, dessen Zweck es ist, bloß Zeit zu verschwenden, ist nutzlos und inakzeptabel“, sagte er.

Angesprochen auf den Vorschlag der Palästinensischen Autonomiebehörde, eine Einheitsregierung zu bilden, nachdem PA-Präsident Mahmoud Abbas die palästinensischen Parlamentswahlen abgesagt hatte, erklärte Sinwar, die Palästinensische Befreiungsorganisation (PLO) müsse umstrukturiert werden, um alle palästinensischen Fraktionen zu repräsentieren und „eine nationale Strategie zur Bewältigung des Konflikts [mit Israel] und zur Verwirklichung einiger der Bestrebungen unseres Volkes zu entwickeln.“

Die Ägypter, die Fatah-Führung und die Welt, sagte Sinwar, müssten verstehen, dass „die PLO ohne die Hamas, den Islamischen Dschihad, die Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) und andere Fraktionen nur leeres politisches Theater ist.“

(Der ArtikelHamas leader: ‘God has decreed we must attack Tel Aviv’“ ist zuerst beim Jewish News Syndicate erschienen. Übersetzung von Alexander Gruber.)

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