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Hamas-Ausstellung: Schüler erproben Terrorangriffe auf Israel

In Simulatoren können die Schüler Angriffe auf Israelis nachspielen
In Simulatoren können die Schüler Angriffe auf Israelis nachspielen (Quelle: MEMRI TV)

Eine Waffen-Ausstellung, die sich explizit an Schüler und Studenten richtet, soll laut Hamas „die Botschaft des Widerstands in ihren Herzen verankern“.

MEMRI TV

Am 14. und 15. November 2021 berichteten Al-Jazeera Network (Katar), der YouTube-Kanal der Nachrichtenagentur A24 und der YouTube-Kanal von Al-Resalah über eine Militärausstellung mit dem Titel „Generation Jerusalem“, die von der Hamas und ihrem Studentenflügel, dem Islamischen Block, im Gazastreifen veranstaltet wird.

Die Ausstellung ermöglicht es Jugendlichen, Studenten und der Öffentlichkeit, eine breite Palette von Hamas-Waffen zu sehen und die Befreiung der Al-Aqsa-Moschee zu simulieren. Der ranghohe Hamas-Funktionär Ismail Radwan sagte in einem Interview, die Veranstaltung gedenke des „Märtyrertodes“ von Ahmad Jaabari, einem hochrangigen Hamas-Militärkommandeur, der am 14. November 2012 von israelischen Streitkräften getötet wurde.

Radwan sagte auch, die Ausstellung solle die „Generation Jerusalem und Palästina“ auf die Befreiung palästinensischer Gefangener vorbereiten.

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Sa’id Al-Luqta, Leiter des Medienbüros des Islamischen Blocks im Gazastreifen, erklärte, dass die Öffnungszeiten der Ausstellung an den Schülern der Mittel- und Oberstufe sowie an Universitätsstudenten ausgerichtet seien. Schüler, die die Ausstellung besuchen, könnten in Virtual-Reality-Spielen den Umgang mit Waffen und Angriffe auf israelische Militärposten simulieren.

Der Leiter des Islamischen Blocks im westlichen Gazastreifen, Abd Al-Latif Zughra, erklärte, dass es sich bei den dabei verwendeten Simulatoren um dieselben handle, die auch von den Al-Qassam-Brigaden der Hamas zur Ausbildung verwendet werden. Er erklärte, dass die Besucher so die Befreiung der Al-Aqsa-Moschee sowie „Shehab“-Drohnenangriffe auf israelische Siedlungen nachspielen können.

Darüber hinaus sind in der Ausstellung lokal hergestellte Waffen zu sehen, darunter die Qassam M-75-Rakete, das Al-Ghoul-Scharfschützengewehr sowie Drohnen, Handgranaten und Bomben.

Reporter: „Liebe Zuschauer, willkommen zu Al-Jazeeras Bericht über diese historische Ausstellung, die von der Hamas und ihrem Studentenflügel, dem Islamischen Block, organisiert wurde. Auf der Ausstellung – bei der einige Führer der Hamas und der Al-Qassam-Brigaden anwesend sind – zeigt die Hamas ihre militärische Produktion, von den Anfängen bis zu den neuesten Errungenschaften: von Handgranaten bis zu Raketenwerfern und Raketen. […]

Wie lange wird diese Ausstellung geöffnet bleiben, und wer ist das Zielpublikum?“

Sa’id Al-Luqta: „So Allah will, wird die Ausstellung zehn Tage lang geöffnet sein. Die Ausstellung wird von Schülern der Mittel- und Oberstufe sowie von Universitätsstudenten besucht werden. […] Die Ausstellung ist zehn Tage lang geöffnet, damit so viele Schüler wie möglich sie mit eigenen Augen sehen können.“ […]

Reporter: „Ist die Ausstellung für jedermann zugänglich, oder ist sie nur für ein bestimmtes Publikum gedacht?“

Al-Luqta: „Die Ausstellung ist jeden Tag von 8:00 Uhr morgens bis zum Ende des Tages geöffnet. Schulklassen werden die Ausstellung in den Morgenstunden besuchen, und danach ist sie für die breite Öffentlichkeit in Gaza geöffnet, damit sie sich mit den verschiedenen Ständen dort vertraut machen kann.

Die Ausstellung umfasst einen Raum mit elektronischen Schießsimulatoren. Die Schüler werden in diesem Raum schießen und die Atmosphäre des Widerstands erleben, damit die Botschaft der Ausstellung in ihren Herzen verankert wird.“ […]

Reporter: „Es gibt eine weitere Station, wo Simulatoren zu finden sind. Ich glaube, sie wurden auch von den Al-Qassam-Brigaden gebaut. Diese Station erspart dem Widerstand viel Munition. Sie stimuliert das Anvisieren und Stürmen von [militärischen] Posten der israelischen Besatzung.

Sie haben diese Station für die Schüler und Besucher zur Verfügung errichtet, erzählen Sie uns also bitte mehr über diesen Raum. Lasst uns eintreten. Machen Sie einfach das Licht an, dann sehen wir weiter. Wie Sie sehen können, liebe Zuschauer, sind dies echte Waffen, außer dass sie mit Laserstrahlen schießen, wie in Spielen, aber sie simulieren die reale Erfahrung.«

Abd Al-Latif Zughra: „Der Simulatorraum wird von den Al-Qassam-Brigaden genutzt, um das Schießen und Agieren als Scharfschütze ohne scharfe Munition zu üben. Er ist auch für Studenten gedacht. Das Programm simuliert die Erstürmung und Befreiung der Al-Aqsa-Moschee. Die Schüler müssen Scharfschützenangriffe auf Besatzungssoldaten durchführen, bis sie die Al-Aqsa-Moschee erreichen und sie erobern.

Das Programm ist ein elektronisches Spiel, aber es ist ein Virtual-Reality-Spiel, das den Schülern die Ziele des Widerstands vermittelt. Die Benutzung der Waffen des Widerstandes wird in Form eines Spiels simuliert. Es gibt auch eine Simulation für die Shehab-Drohne, die Angriffe in den Siedlungen der israelischen Besatzung durchführt. […]

Das Plakat, das Sie hier sehen, zeigt die Entwicklungsstufen des Widerstands. Sie können die Handgranaten und Bomben sehen, die die Al-Qassam-Brigaden anfangs herstellten. Hier sehen Sie, wie der Widerstand von kleinen Bomben zu größeren und besseren Bomben überging, bis hin zu Raketen: Al-Qassam, Al-Battar und die Yassin, die die Panzerfaust ersetzte. Der Widerstand entwickelte Raketen.

Hier sehen wir die Qassam-1-Rakete und die anderen Raketen des Widerstandes, eine nach der anderen. Dies ist die Qassam-Rakete. Sie können die Reichweiten der Raketen sehen, bis hin zu der Rakete, die Tel Aviv erreicht hat.

Dies sind die Raketen des Widerstands, hergestellt von Palästinensern, Mitgliedern der Hamas und der Al-Qassam-Brigaden. Dies ist die Qassam M-75, die auf Tel Aviv und die Besatzungstruppen abgefeuert wurde. Sie erreichte Tel Aviv, Jerusalem, Jaffa, Lod und Ramla.

Auf der anderen Seite sehen Sie andere Waffen, die vom Widerstand hergestellt wurden. Dies ist das Al-Ghoul-Scharfschützengewehr, das wir alle in einem unserer Kriege gesehen haben, wie es gegen einen israelischen Soldaten eingesetzt wurde. Dies ist das Scharfschützengewehr, das von den Al-Qassam-Brigaden im Kampf gegen die Besatzung verwendet wird.

Dies ist eine der Drohnen, die von den Al-Qassam-Brigaden eingesetzt werden. Diese Drohnen, die Sie hier sehen, sind nach Israel eingedrungen und haben die besetzten Gebiete fotografiert.«

Schüler: „Wir vertrauen darauf, dass die Hamas Jerusalem in naher Zukunft befreien wird.“ […]

Ismail Radwan: „Im Namen Allahs, des Barmherzigen, des Mitfühlenden. Diese Ausstellung ist zum Gedenken an den Märtyrertod des ‚Generals des Widerstands‘ Ahmad Jaabari Abu Muhammad und seiner Seele gewidmet. Die Ausstellung ist auch eine Botschaft an die Besatzer: Wir gehen den Weg des Kommandanten Abu Muhammad Jaabari weiter, den Weg des Widerstands und des Ausbaus unserer Macht.

Die Ausstellung zeigt die Entwicklung der Kräfte des Widerstands und seiner Fähigkeiten, die zionistische Besatzung abzuschrecken. Dies ist auch eine Botschaft der Mobilisierung und der Vorbereitung dieser palästinensischen Generation – der Vorbereitung der Generation Jerusalems und Palästinas auf die Befreiung der Gefangenen und des Landes der Nachtreise des Propheten.“

(Aus dem Artikel Hamas Military Exhibition Showcases Weapons, Allows Children, Students To Simulate Liberating The Al-Aqsa Mosque, Attack Israeli Settlements With Drones, der bei MEMRI TV erschienen ist. Übersetzung von Alexander Gruber.)

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