„Guardian“-Leitartikel verbreitet bösartige Lügen über Israel

Die Überschrift dieses Guardian-Leitartikels spricht für sich: „Die israelische Demokratie aus Sicht des Guardian: Ungestraft Töten, Lügen ohne Konsequenzen?“

Ein redaktioneller Leitartikel spiegelt die offizielle Position einer Zeitung wider – genau deshalb ist der des Guardian so entsetzlich. Was der Überschrift folgt, ist ein bösartiger Angriff auf die Legitmität Israels. Hier einige der ‚Highlights‘

 Der Guardian greift die IDF für ihre Anstrengungen an, Palästinenser daran zu hindern, den Grenzzaun des Gazastreifens zu durchbrechen:

„Die meisten Toten waren unbewaffnet und stellten für niemanden eine lebensbedrohliche Gefahr dar. Sie waren kaum mit mehr bewaffnet als mit kleinen Steinen in den Händen und Parolen auf den Lippen. Trotzdem setzte Israel eine unmoralische und ungesetzliche Politik fort, bei der Soldaten der IDF (…) auf Demonstranten schießen, sie vergasen, Granaten auf sie werfen und sie töten – auch die, die keine ernste Bedrohung darstellen.“

Die Demonstranten als völlig harmlos zu präsentieren, grenzt fast schon an Ironie, kommt sie doch nur einen Tag, nachdem ein israelischer Soldat bei einem Schusswechsel verletzt wurde, als ein Hamas-Scharfschütze während der Unruhen an der Grenze das Feuer eröffnet hatte. Für ‚niemanden‘ eine Gefahr?

Es gibt viele dokumentierte Fälle, in denen Palästinenser versucht haben, den Grenzzaun zu durchbrechen, manchmal sogar mit Erfolg. Dieser ist nur wenige Meter von israelischen Städten und Dörfern entfernt. All das unter dem Schutz derer, die der Guardian harmlose Demonstranten nennt.

Darauf folgt die vom Guardian in die Welt gesetzt Lüge, Israel habe die Demonstranten mit Granaten oder gar Artillerie ‚beschossen‘. Israel hat nie Granaten oder Artillerie gegen Demonstranten am Grenzzaun zum Gazastreifen eingesetzt. Jede andere Behauptung ist die glatte Unwahrheit.

Was den Vorwurf betrifft, Israel würde Demonstranten ‚vergasen‘, ist zu sagen, dass Israel lediglich nicht-tödlich wirkendendes Tränengas verwendet, um Teilnehmer an gewalttätigen Unruhen zu zerstreuen. Dass der Guardian einfach das Wort ‚Gas‘ verwendet, statt von Tränengas zu spreche, weckt bei den Lesern aller Wahrscheinlichkeit nach Assoziationen zu NS-Vernichtungslagern – das allein sagt schon viel über die Haltung des Guardian zum jüdischen Staat aus.

An dieser Stelle sollte in Erinnerung gerufen werden, dass die Arbeitsdefinition des Begriffs Antisemitismus der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA) folgendes Kriterium enthält: ‚Vergleiche der gegenwärtigen israelischen Politik mit jener der Nazis‘. (…)

Der Leitartikel des Guardian strotzt nur so von Lügen, Verzerrungen und Israel delegitimierenden Behauptungen. Es ist ihm unbenommen, seine Abneigung gegenüber Israel zum Ausdruck zu bringen, und genau das tut er auch regelmäßig. Indem er sich dieses Mal auf so eklatante Art und Weise schlichten Unwahrheiten bedient, hat er jedoch die Grenzen des Akzeptablen überschritten.“ (Simon Plosker: „The Guardian Delegitimizes Israel in Lying Editorial“)

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