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Großbritannien unterzeichnet Freihandelsabkommen mit der Türkei

Großbritannien schloss Freihandelsabkommen mit der Türkei
Großbritannien schloss Freihandelsabkommen mit der Türkei (© Imago Images / Xinhua)

Das Abkommen ist das erste seiner Art nach der Einigung auf einen Brexit-Deal und wird die Beziehungen zwischen den beiden Nicht-EU-Staaten stärken.

Bethan McKernan, The Guardian

Das Kontinuitätsabkommen, das von beiden Handelsministern vergangenen Dienstag in einer Videokonferenz unterzeichnet worden war, trat am 1. Januar in Kraft und stellt sicher, dass die bestehenden Warenströme nicht beeinträchtigt werden, nachdem das Vereinigte Königreich die EU Ende des Jahres formell verlassen hat.

Der Handel zwischen London und Ankara erreichte 2019 einen Wert von 20,7 Mrd. Pfund, wobei Großbritannien ist der zweitgrößte Exportmarkt der Türkei ist, vor allem für Edelmetalle, Fahrzeuge, Textilien und Elektrogeräte. Die Türkei ist zwar kein EU-Mitglied, hat aber eine Zollunion mit der EU, was bedeutet, dass das neue Abkommen zwischen Großbritannien und der Türkei erst nach dem Brexit abgeschlossen werden konnte. (…)

Nach Angaben des Ministeriums für internationalen Handel sichert das neue Abkommen die bestehenden Präferenzzölle für 7.600 britische Unternehmen, die Maschinen, Eisen und Stahl in die Türkei exportieren, und schützt die Lieferketten der Automobil- und Fertigungsindustrie. Das Abkommen verpflichtet beide Länder außerdem zu Gesprächen, die darauf abzielen, den Geltungsbereich des Abkommens innerhalb der nächsten zwei Jahre auf Dienstleistungen und Landwirtschaft auszuweiten.

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(Aus dem Artikel UK signs free trade agreement with Turkey“, der im Guardian erschienen ist. Übersetzung von Alexander Gruber.)

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