Generic selectors
Exact matches only
Search in title
Search in content
Search in posts
Search in pages

Im Iran liquidierter Al-Qaida-Terrorist plante Anschläge gegen Israel

Al-Masri beaufsichtigte 2002 den Selbstmordanschlag auf ein Hotel in israelischem Besitz in Kenia
Al-Masri beaufsichtigte 2002 den Selbstmordanschlag auf ein Hotel in israelischem Besitz in Kenia (Quelle: Screenshot / fbi.gov)

Berichten zufolge fürchtet das iranische Regime, Israel und die USA könnten die Zeit bis zur Amtsübergabe Donald Trumps dazu nutzen, weitere Terroristen auszuschalten.

Times of Israel

Der stellvertretende Al-Qaida-Führer, der Berichten zufolge im August in Teheran von israelischen Agenten erschossen wurde, plante Angriffe auf Ziele der israelischen und jüdischen Diaspora, als er getötet wurde, berichteten die israelischen Nachrichten von Channel 12 am Samstagabend. Samstagfrüh berichtete die New York Times, dass Abdullah Ahmed Abdullah, alias Abu Muhammad al-Masri, am 7. August auf Geheiß der USA von israelischen Agenten getötet worden war. Der Iran dementierte die Geschichte der Times und behauptete, die Information sei erfunden.

„Abu Muhammad al-Masri hatte kurz davor begonnen, Angriffe gegen Israelis und jüdische Ziele in der Welt zu planen“, so der israelische Fernsehbericht, der ungenannte westliche Geheimdienstquellen zitierte. Dies unterstreiche weiter, warum die USA und Israel ein „gemeinsames Interesse“ an der Beseitigung dieses „Erz-Terroristen“ hatten, hieß es in dem Bericht. Die USA suchten ihn wegen der Organisation zweier verheerender Angriffe auf Botschaften in Afrika in den 1990er Jahren, während Israel erklärte, al-Masri habe 2002 den Selbstmordanschlag auf ein Hotel in israelischem Besitz in Kenia beaufsichtigt, bei dem drei Israelis getötet wurden.

Die Tötung al-Masris war das Ergebnis einer großangelegten, jahrelangen Operation, die reibungslos ablief, so der israelische Bericht. Die New York Times berichtete, dass er in Teheran von zwei israelischen Agenten auf einem Motorrad erschossen wurde, die fünf Kugeln aus nächster Nähe abfeuerten. Der Bericht von Channel 12 gab an, dass die Bewaffneten Mossad-Agenten gewesen seien. Der israelische Channel 13 hingegen sagte, die Bewaffneten seien wahrscheinlich „von Israel rekrutierte ausländische Agenten“.

Werbung

Channel 13 sagte ferner, dass der Iran nun in den letzten Wochen der Trump-Präsidentschaft weitere Operationen Israels und der Vereinigten Staaten gegen die Terroristenhäuptlinge in Teheran befürchtet. (…) Die Iraner seien „äußerst besorgt“, dass Israel oder die USA, die offensichtlich über entsprechende Geheimdienstinformationen verfügen, versuchen könnten, bis zur Übergabe der US-Präsidentschaft im Januar weitere Terroristen – von Al-Qaida und anderen Gruppen – zu eliminieren, die vom Iran aus operieren, so der Bericht von Channel 12. (…)

Um die Zeit von al-Masris Tötung herum erschütterte eine Reihe mysteriöser Explosionen den Iran und traf mehrere sensible Orte, darunter die Nuklearanlage Natanz, ein Kraftwerk, eine Pipeline und den Militärkomplex Parchin außerhalb Teherans. Der Iran sagte im September, er habe die Verantwortlichen für die Sabotage in der Anlage Natanz identifiziert, legte aber keine weiteren Einzelheiten vor. Ausländische Medienberichte haben die Explosion, die eine fortgeschrittene Zentrifugenentwicklungs- und -montageanlage schwer beschädigt haben soll, Israel oder den USA zugeschrieben.

Ausländischen Berichten zufolge töteten israelische Agenten in den vergangenen Jahren auch immer wieder iranische Atomwissenschaftler, indem sie Schützen auf Motorrädern einsetzten, ähnlich wie es bei der Ausschaltung von al-Masri der Fall war.

(Aus dem Artikel „TV: Al-Qaeda No. 2 was planning attacks on Israelis, Jews when killed in Tehran, der in der Times of Israel erschienen ist. Übersetzung von Alexander Gruber.)

Zeigen Sie bitte Ihre Wertschätzung. Spenden Sie jetzt mit Bank oder Kreditkarte oder direkt über Ihren PayPal Account. 

Werbung

Werbung

Mehr zu den Themen

Das könnte Sie auch interessieren