Geburtstag eines Schurken-Regimes

„Der Iran ist das typische Beispiel einer Revolution, die ihre Kinder gefressen hat. Sie ist außerdem ein lebendiges Anschauungsobjekt, was geschieht, wenn islamische Fanatiker die Kontrolle über ein Land übernehmen. Verglichen mit den Mullahs war der Schah ohne Zweifel ein Waisenknabe. Wie die Kleriker mit ihren Kritikern umgehen, kann sich im Vorderen Orient nur noch mit Saudi-Arabien messen. (…)

Doch der Iran ist eben nicht nur eine islamische, klerikal-faschistische Diktatur nach innen. Die Mullahs destabilisieren die gesamte Region. Mit ihrem Raketenprogramm. Mit ihrem Export der schiitischen Revolution. Mit ihren Vernichtungsfantasien gegen Israel. (…)

Angesichts dessen ist die offene Komplizenschaft Brüssels und Berlins mit Teheran eine Dummheit. Indem sie den Mullahs helfen, US-Sanktionen zu umgehen, füttern sie ein Krokodil, das im Zweifelsfall auch uns beißen wird. (…)

Statt Beschwichtigung ist es an der Zeit, sich konsequent an die Seite der USA und Israels zu stellen – und vor allem an die der iranischen Opposition.“ (Alexander Will: „Schurken feiern ihren 40.“)

Ein Gedanke zu „Geburtstag eines Schurken-Regimes

  1. R.Nicolaisen

    Welche iranische „Opposition“?
    Genial an dem Sysrem in Iran ist doch gerade, daß die hier als solche wahrgenommene „Opposition“ Teil des regierenden klerikalfaschstischen Systems ist, also nur Pseudo. In dem Land kann man sich nur zutiefst unwohl fühlen ob der allgegenwärtigen Falschheit.

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