GB: Finanzierung von Schulbbüchern, die Selbstmordattentate lehren

Von Douglas Murray
Zuerst erschienen bei Gatestone Institute

Quelle: Screenshot

Eine Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) ergab 2016, dass England bei der Alphabetisierung in den Industrieländern an letzter Stelle steht. In derselben Studie wurde auch festgestellt, dass England bei der Rechenleistung in den Industrieländern an zweitletzter Stelle rangiert. Selbst unter den Absolventen englischer Universitäten hat die OECD-Studie festgestellt, dass jeder Zehnte über Lese- und Rechenkenntnisse verfügt, die als „niedrig“ eingestuft wurden.

Diese Ergebnisse sind erstaunlich, um nicht zu sagen beschämend. Sie spiegeln die jahrzehntelange Fehlleistung in der britischen Bildung wider, einschließlich der Fehlleitung von Ressourcen. Verständlicherweise beklagten sich mehrere aufeinanderfolgende Regierungen über einen Mangel an Ressourcen. Aber all diese Klagen lassen die nur die Merkwürdigkeit der aktuellen Prioritäten Großbritanniens bei der Finanzierung von Bildung in umso hellerem Licht strahlen.

Kürzlich stellte sich nämlich heraus, dass die britische Regierung letztes Jahr 20 Millionen Pfund an palästinensische Schulen überwiesen hat. Eine Untersuchung des Institute for Monitoring Peace and Cultural Tolerance in School Education (IMPACT-se) ergab, dass diese Einnahmen für die Finanzierung eines Lehrplans verwendet werden, der nicht den Frieden lehrt, sondern den Einsatz von Gewalt – insbesondere den Dschihad – fördert und zum Martyrium ermutigt. Eine Analyse der Schulbücher, die in von der britischen Regierung finanzierten palästinensischen Schulen verwendet werden, ergab, dass diese Bücher, die von der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) stammen, „Druck auf junge Palästinenser ausüben, Gewalttaten zu begehen“.

Ein wissenschaftliches Lehrbuch für 12-Jährige zum Beispiel bringt ihnen das zweite Newtonsche Bewegungsgesetz auf folgende Weise nahe:

„Während des ersten palästinensischen Aufstands benutzten palästinensische Jugendliche Zwillen, um die Soldaten der zionistischen Besatzung zu konfrontieren und sich gegen ihre verräterischen Kugeln zu verteidigen. Welcher Zusammenhang besteht zwischen der Dehnung des Gummis der Schleuder und der sie beeinflussenden Zugfestigkeit?“

Ein weiteres Lehrbuch, das dazu gedacht ist, die 9-Jährigen Arithmetik zu lehren, geht sehr lokalspezifisch vor. Mathematiklektionen, wie sie von der PA dargeboten werden – mit freundlicher Unterstützung der britischen Regierung – lehren palästinensische Kinder die Addition, indem sie diese bitten, die Anzahl der „Märtyrer“ in verschiedenen palästinensischen Aufständen zu berechnen.

Andernorts, so fand die Studie heraus, enthielten die Sozialkundebücher Bilder von Kindern in ihren Schulzimmern samt einem leeren Schreibtisch und einem Schild mit der Aufschrift „Märtyrer“. Immer wieder beziehen sich die Lehrbücher auf die „Besatzung“, auf „zionistische Besatzung“, „Zionisten“ und vieles mehr, das die Vorstellung verewigt, dass Israelis „Eindringlinge“ und „Unterdrücker“ sind. Mit anderen Worten, diese Lehrbücher sind eindeutig und konsequent darauf ausgerichtet, eine neue Generation palästinensischer Kinder zum Hass auf ihre Nachbarn zu erziehen. Eine Regierung, die wirklich daran interessiert ist, den Frieden zu fördern, würde jeder Entität, die Gewalt als einen solchen Kernbestandteil ihres Lehrplans lehrt – wo auch immer in der Welt sie sich befindet – das Geld entziehen.

Die britische Regierung ist jedoch seit langem seltsam schamlos, wenn es um die Finanzierung der Palästinensischen Autonomiebehörde geht. Die britische Regierung versteckt sich beispielsweise hinter der Behauptung, dass sich die von der Palästinensischen Autonomiebehörde genehmigten Schulbücher in den letzten Jahren verbessert hätten. Tatsächlich bestätigt der aktuelle IMPACT-se-Bericht genau das Gegenteil. Letztes Jahr startete die PA einen viel gepriesenen neuen Lehrplan für Kinder der fünften bis elften Klassen. Erst letzte Woche erklärte der Staatsminister für internationale Entwicklung, Alistair Burt, dass „alle ihre Schulen [der PA] im Westjordanland den überarbeiteten Lehrplan 2017 der PA verwenden“.

Die Untersuchung von IMPACT-se ergab jedoch, dass „Radikalisierung in diesem neuen Lehrplan allgegenwärtig ist“. Und nicht nur allgegenwärtig, sondern „in größerem Maße als zuvor“. Die Studie ergab, dass in Lehrbüchern, die vorgeben, „Gleichberechtigung“ zu lehren, Mädchen ermutigt werden, ihr Leben zu opfern. Ein Lehrbuch für Kinder der 5. Klasse (d. h. für Kinder im Alter von 10 Jahren) lehrt, dass „das ruhmreiche Trinken des Bechers der Bitterkeit viel süßer ist als ein angenehmes langes Leben, das von Erniedrigung begleitet wird“. In einem anderen Lehrbuch heißt es: „Leben geben, Opfer bringen, kämpfen, Dschihad und Kampf sind die wichtigsten Bedeutungen des Lebens„.

In einer Erklärung, als Reaktion auf die Sunday Times (GB), die den Bericht als erstes publizierte, enthüllte Alistair Burt – Parlamentsabgeordneter und Staatsminister für den Nahen Osten im Außen- und Commonwealth-Büro und Staatsminister im Ministerium für internationale Entwicklung – dass die britischen Steuerzahler weiterhin diesen radikalen Lehrplan der Aufstachelung unterstützen. Er gab zu, dass der britische Steuerzahler die Löhne von 33.000 Lehrern im Westjordanland finanziert, die diese Lehrpläne benutzen. „GB-finanzierte Beamte und Lehrer … sind daher beteiligt“, sagte er. Anstatt diese Ergebnisse zu untersuchen oder die sofortige Einstellung der Finanzierung der Palästinensischen Autonomiebehörde anzukündigen, bis sie aufhört, einer weiteren Generation palästinensischer Kinder Hass und Terror zu predigen, reagierte das britische Ministerium für internationale Entwicklung auf die Ergebnisse mit einer typischen Form von Bürokratendeutsch:

„Mit unserer Unterstützung helfen wir jährlich rund 25.000 jungen Palästinensern, zur Schule zu gehen. Die britische Regierung verurteilt auf das Schärfste jede Form von Gewalt und Aufstachelung zur Gewalt.“

Nun, die britische Regierung ist ganz eindeutig nicht so sehr gegen „jede Form von Gewalt und Aufstachelung zur Gewalt“, dass sie nicht weiterhin Millionen von Pfund des britischen Steuerzahlers dazu verwendet, um die Palästinensische Autonomiebehörde bei der Radikalisierung und Anstiftung palästinensischer Kinder zu unterstützen. Die Abteilung für internationale Entwicklung kündigte zwar an, dass sie nun „eine gründliche Bewertung des palästinensischen Lehrplans und der Beweise“ plane – und fügte hinzu: „Wenn wir Beweise für Material finden, das zu Gewalt aufstachelt, werden wir handeln.“ Beweise dafür gibt es aber in Hülle und Fülle, und das nicht erst jetzt, sondern seit Jahren.

Das ist der wahre Skandal für Großbritannien: Während die britische Regierung es verabsäumt, die notwendigen Mittel dahin zu pumpen, wo es nötig ist, um britischen Kindern zu helfen, in Großbritannien lesen und schreiben lernen zu können, pumpt sie Millionen von Pfund in die Palästinensische Autonomiebehörde, um sicherzustellen, dass junge palästinensische Kinder beigebracht wird, dass eine Karriere der Gewalt eine Karriere ist, die einzuschlagen sich lohnt. Während die britische Regierung es versäumt, britischen Kindern beim Aufwachsen zu helfen, hilft sie palästinensischen Kindern, sich selbst in die Luft zu sprengen. Es ist ein schreckliches Vermächtnis für jedes Land, doch für Großbritannien ist es ein besonders beschämendes.

Douglas Murray, britischer Autor, Kommentator und Analyst öffentlicher Angelegenheiten, lebt in London, England. Sein jüngstes Buch, ein internationaler Bestseller, ist „The Strange Death of Europe: Immigration, Identity, Islam.“

2 Gedanken zu „GB: Finanzierung von Schulbbüchern, die Selbstmordattentate lehren

  1. ecaep

    Die islamische Kultur ist da, wo sie antisemitisch ist, von Grund auf verrottet. Gleiches gilt für die europäische, die sich dem Rassenwahn und seiner infamen Mordlust hingab/hingibt. In beiden Fällen gilt: solange HASS identitätsstiftender Kern einer „Kultur“ ist, ist sie (auf Dauer) nicht lebensfähig. Wir Deutsche wissen, wovon wir reden. Aufklärung (= Erziehung zur Vernunft) aber ist ein gefählicher Job: jede Bewußtmachung des HASS-KERNS führt zu unerbitttlichen GewaltExaltationen gegen diejenigen, die es wagen die TATSACHEN beim Namen zu nennen. Unter dem Vorwand von TRADITION und HERKUNFT werden Hass und Verachtung gegen den immergleichen Feind weitervererbt. Wer dagegen den Mund aufmacht und die (selbstkritische) WAHRHEIT ausspricht, wird mundTOT gemacht. Das ist im faschistischen Islam nicht anders als im faschistischen Europa.

    Wie vielschichtig-perfide die Erziehung zum Hass funktioniert, zeigt Ihr Artikel beispielhaft: vordergründig geht es um die Vermittlung neutraler Inhalte wie Mathematik, Naturwissenschaft u.a. Tatsächlich wird KEINE Gelegenheit ausgelassen HASS zu schüren gegen den immergleichen Feind: die Juden. Gleichsam en passant werden Wissen, Inhalt und Können vermittelt, die mit antisemitischen Hass-Gefühlen unauflöslich verknüpft sind. Nahezu KEIN Bereich der Kinder- und Jugenderziehung bleibt davon ausgenommen. Dies TEUFLISCH zu nennen, wäre harmlos: die antisemitische Vergiftung der Kinder und Jugendlichen ist (so gut wie) irreversibel und bleibt ein (auf FALSCHEN Prämissen beruhendes) Leben lang virulent. Wer hasst, wird sein Leben NIE in den Griff kriegen. Die gazaiden, postpubertierenden Randalierer überall auf der Welt zeigen das eindrucksvoll.

    Und europäisches Geld fördert diese Erziehung zum Hass massiv. WARUM? Welcher Gegenaufklärung wird hier das Wort geredet? Politische Brandstifter wie die oben genannten sind so verrottet wie ihre Absichten. Auch hier gilt: was verrottet ist, muss vom Markt genommen werden. Oder anders: es gehört auf die Deponie. Europa zieht es wieder mächtig dahin – zur Deponie! Kein Wunder, dass es überall wieder mächtig STINKT.

    1. ecaep

      Nachtrag zum o.s. Kommentar:

      „Welcher Gegenaufklärung wird hier das Wort geredet?“, fragte ich gestern. Die Antwort fällt eindeutig aus: antisemitische Mordlust findet immer neue Wege sich ihres Ziel zu vergewissern. Statt selbst zu morden, läßt man morden! Zum Verrottet-sein der politischen Nomenklatura kommt auch noch Feigheit hinzu! Statt sich als Antisemit zu outen und somit Gefahr zu laufen im Gefängnis zu landen, wird Geld – viel Geld – für die bereitgestellt, die morden WOLLEN. Schlimmer noch: aus den allerniedrigsten, widerwärtigsten Instinkten heraus wird Geld zur Verfügung gestellt um KINDER zu Mördern zu machen, d.h. diejenigen zu Mördern zu erziehen, die noch nicht wissen, dass sie welche werden (sollen). ANTISEMITISMUS ist offenkundig ein derart OBSESSIVER HASS, dass ALLE Mittel legitimiert erscheinen, die das immergleiche HASS-ZIEL zu erreichen versprechen: die Exterminierung jedweden jüdischen Lebens. Die seelische Vernichtung von Kindern und Jugendlichen wird dabei willentlich in Kauf genommen. Wie ERBÄRMLICH ist das! Wie abgrundtief BÖSE!

      Menschenhasser, die solches veranlassen, durchführen und – s.o. – auch gegen politischen Widerstand am Leben erhalten, sind nicht Teil unserer Spezies. Sie dürfen es nicht sein! Weder lernen sie aus der Geschichte, noch ist das, was „Gewissen“ genannt wird, Teil ihrer Biologie. Sie gehören in einen Hochsicherheitstrakt für besonders bösartige Arten!

      Auch wenn die Hasser sich alle Mühe geben ihren Hass unter einer bürgerlich-humanistischen Fassade (= Bildung) zu tarnen: sie werden mit ihrem Hass nicht durchkommen! Sie werden scheitern! Hass trägt sein Scheitern NOTWENDIG in sich. Alle HASS-SYSTEME sind gescheitert ! Und werden es auch künftig tun!

      Fröstelnd macht, dass der Preis dafür (wieder) sehr hoch sein wird.

Schreiben Sie einen Kommentar


Schreiben Sie einen Kommentar

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.


Login