Gaza-Unruhen: Nichts Neues unter der Sonne

„Die Hamas ließ ihre Kämpfer zusammen mit anderen, die für ihre Mühe bezahlt wurden, an der Grenze einen Schießstand bilden, und die israelischen Soldaten unternahmen, was notwendig und gerechtfertigt war, um ihre Grenze und die nahegelegenen zivilen Ortschaften zu verteidigen. Sollte es Palästinensern gelingen, die Grenzen zu durchbrechen, wäre mit einem Massaker an israelischen Zivilisten im Stile der Pogrome, die einst in Europa und dem Nahen Ost beliebt waren, zu rechnen. Die Israelis sollten sich stärker auf die posttraumatische Betreuung der Soldaten konzentrieren, die gezwungen waren, Angreifer aus dem Gazastreifen zu töten. Vielleicht sollte der Slogan der Aktivisten im Gazastreifen ‚Erfolg durch Selbstmord‘ lauten. Doch abgesehen von der Zurschaustellung der Leichen und der Mengen, die den Beerdigungen beiwohnen, dürfte ihnen wenig Erfolg beschieden sein. Palästinensische Aktivisten sprechen von einem Massaker. Sie haben recht. Doch irren sie, wenn sie Israel dafür verantwortlich machen. Sie sollten die Schuld bei der Hamas suchen. (…)

Die Hamas und ihre Verbündeten sind von intensivem Hass beseelt und nicht bereit, sich mit Israel konstruktiv auseinanderzusetzen. Diese Haltung ist Teil ihrer politisch-religiös-kulturellen DNA, doch übersteigt es offenbar das Vermögen der Kritiker Israels und mancher seiner Freunde, dies zu begreifen. Der Kern der Strategie im Gazastreifen scheint darin zu bestehen, die Not der Bewohner zu verschärfen, um so die Aufmerksamkeit der ausländischen Medien auf sich zu ziehen. Die Bewohner des Gazastreifens müssen sich zunächst selbst helfen. Israel geht es in allererster Linie darum, seine eigene Bevölkerung vor dieser Barbarei zu schützen. Eine Mehrheit der Staaten im sogenannten UNO-Menschenrechtsrat hat für die Einrichtung einer Kommission gestimmt, die Israels Einsatz tödlicher Waffen gegen friedliche Demonstranten untersuchen soll. Diesen Vorgang kennen wir nun schon auswendig. Es gibt nichts Neues unter der Sonne.“ (Ira Sharansky: „Gazans’ protests did them more harm than good“)

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