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Fatah-Funktionär: Unsere Märtyrer werden Israel zerstören

Der Fatah-Funktionär Jalal Abu Shihad
Der Fatah-Funktionär Jalal Abu Shihad (Quelle: MEMRI)

Obwohl Fatah-Politiker immer wieder Terror gegen Israel verherrlichen und mit der Vernichtung des jüdischen Staates drohe, gilt die Fraktion von Mahmud Abbas im Westen als »moderat«.

Der im Südlibanon lebende Fatah-Funktionär Jalal Abu Shihad sagte in einem am 23. Juli auf dem palästinensischen TV-Sender Awda TV ausgestrahlten Interview, Israel werde durch Terroristen der Fatah-Bewegung des Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, zerstört werden.

»Die Größe der [Fatah] liegt darin, dass sie ihre Kraft aus ihren Märtyrern, ihren Gefangenen, ihren Verwundeten, aus den Menschen, die Opfer bringen, aus Bahaa [Alyan, der ein Attentat in Jerusalem verübte] und Raad [Hazem, der ein Attentat in Tel Aviv verübte] schöpft, die der zionistischen Besatzung eine Lektion erteilt haben, die sie nie vergessen wird.

Es gab viele Kriege, aber die zionistische Besatzung hat nie so viele [Menschen] verloren wie durch diese Helden, für deren Seelen wir immer beten. Unsere Nation strebt um des Sieges willen immer dem Märtyrertod zu, während die Besatzer vor dem Tod davonlaufen, weil sie wissen, dass sie auf der Seite der Lüge stehen.«

Die Israelis, so Shihad in dem von MEMRI übersetzten Interview weiter, wüssten, dass ihr Staat untergehen wird, und dies sei der Grund, warum sie so verzweifelt zur Gewalt griffen. Palästinensische Politik und palästinensischer Kampf hingegen gingen Hand in Hand auf den Sieg zu, der in der Vernichtung des jüdischen Staates bestehe:

»Die Gewalt, das Töten und die Verbrechen, die wir heute sehen, werden nur begangen, um das Leben des Staates zu verlängern, den sie ›Israel‹ nennen. Dieses Israel wird durch die Hände der palästinensischen Widerstandskämpfer und Politiker zu Ende gehen. Ich sage immer, dass militärische Aktivitäten die Saat ausbringen und politische Aktivitäten die Ernte einholen. Man müsste wahnsinnig sein, zu säen und dann nicht zu ernten.«

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