
Am Montag berichtete der Präsident von ‚Ex-Muslims of North America‘ Muhammad Syed auf Twitter, dass die Facebookseite seiner Organisation und die von ‚Atheist Republic‘ nur noch begrenzt zugänglich seien. Am folgenden Morgen wurden sie geschlossen. Sie hätten gegen die von Facebook festgesetzten Regeln für Gruppen verstoßen. Um welche Verstöße es sich handeln soll, wurde nicht angegeben. Nachdem beide Gruppen Einspruch eingelegt hatten, erlangten sie am Dienstag wieder ungehinderten Zugang zu ihren Seiten. Syed nimmt an, die Seiten seien von muslimischen Fundamentalisten im Rahmen einer organisierten Kampagne angegriffen worden. Diese hätten sich der ‚einfachen und effektiven‘ Mittel bedient, mit denen auf Facebook Missbrauch angezeigt werden kann, um die Seiten fälschlich anzuschwärzen. Facebook tue nicht genug, erklärte Syed, um ‚Gruppen, die für bösartige Angriffe anfällig sind‘, zu schützen. (…) Syed zufolge wurde die Seite von ‚Atheist Republic‘ in den letzten zwei Jahren bereits viermal geschlossen und dann wieder freigegeben. Angriffe dieser Art seien nichts Neues, fügte er hinzu, es gebe Hunderte Facebook-Konten, die sich konzertiert darum bemühten, öffentlich zugängliche Seiten von Atheisten oder Ex-Muslimen dichtmachen zu lassen. Facebook, behauptete er, tue nichts dagegen.“ (Masha Froliac: „Exclusive: Facebook Has Been Regularly Shutting Down Atheist and Ex-Muslim Groups“)







