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Europa zahlte mehr als 200 Millionen Euro an Terrororganisation PFLP

Mitglieder der PFLP auf einer Demonstration in Gaza
Mitglieder der PFLP auf einer Demonstration in Gaza (Quelle: JNS)

Das Geld wurde verwendet, um Familien von getöteten Terroristen zu bezahlen, neue Agenten zu rekrutieren und PFLP-Propaganda im Westjordanland, im Gazastreifen und in Ost-Jerusalem zu verbreiten.

Israels Inlandsgeheimdienst Shin Bet gab bekannt, ein Finanzierungsnetzwerk für die Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) aufgedeckt zu haben, über das die Terrororganisation Millionen von Euro von europäischen Hilfsorganisationen und Regierungen stahl, um terroristische Aktivitäten zu finanzieren.

„PFLP-Institutionen täuschten Hilfsorganisationen in Europa mit einer Reihe von Methoden: sie berichteten über fiktive Projekte, reichten falsche Dokumente ein, stellten überhöhte oder gefälschte Rechnungen aus, leiteten Ausschreibungen um, fälschten Dokumente und Bankunterschriften, gaben überhöhte Gehälter an und mehr“, hieß es in einer Erklärung des Shin Bet.

Unter dem Deckmantel der humanitären Hilfe eines „Gesundheitskomitees“, wurde das Geld verwendet, um Familien von getöteten Terroristen zu bezahlen, neue Mitarbeiter zu rekrutieren und PFLP-Propaganda in der Westbank, dem Gazastreifen und Ost-Jerusalem zu verbreiten, so der Shin Bet.

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200 Millionen Euro

Professor Gerald Steinberg, Präsident von NGO Monitor, sagte, seine Gruppe habe die engen Verbindungen zwischen mehreren europäisch finanzierten NGOs und der PFLP recherchiert und aufgedeckt.

„Seit 20 Jahren haben europäische Beamte unter dem Deckmantel der Menschenrechte und der Zivilgesellschaft Millionen von Euro für das palästinensische Netzwerk bereitgestellt, das aus dem Terrorismus nahestehenden Gruppen besteht. Die Europäer haben die Augen vor den klaren Terrorverbindungen verschlossen und behauptet, es gäbe keine ‚Beweise‘ oder haben gesagt: ‚Wir finanzieren nur Projekte, keine Organisationen‘“, so Steinberg.

Laut NGO Monitor haben die Regierungen der Niederlande, Spaniens, Belgiens, Italiens, Schwedens, Dänemarks, Irlands, Deutschlands, Frankreichs, Norwegens und der Schweiz zwischen 2014 und 2021 mehr als 200 Millionen Euro für das NGO-Netzwerk der PFLP bereitgestellt, darunter auch für die Komitees für Gesundheitsarbeit.

Die PFLP wird von den Vereinigten Staaten, der Europäischen Union, Kanada, Israel und anderen als Terrororganisation eingestuft.

Botschafter vorgeladen

Das israelische Außenministerium erklärte, es habe als Folge der Untersuchung die Botschafter mehrerer europäischer Länder vorgeladen, um ihnen die Ergebnisse zu präsentieren, einschließlich der Beweise, dass europäische Regierungsgelder an die Terrororganisation PFLP gingen.

Die israelischen Beamten „forderten, dass Geldtransfers an jene Institutionen, die unter dem Deckmantel humanitärer Organisationen Gelder für die Terrororganisation anwerben, sofort eingefroren werden. Das Außenministerium betonte die Notwendigkeit eines strengen Überwachungsprozesses, sodass die Fortsetzung der Finanzierung dieser Organisation in Zukunft verhindert wird.“

Sie bestanden darauf, dass „die europäischen Länder einen Dialog aufnehmen, der darauf zielt, die Kontrollmaßnahmen und die Überwachung der Gelder zu verbessern, die an palästinensische Nichtregierungsorganisationen überwiesen werden, um sicherzustellen, dass diese Gelder nicht in den Händen von Terroristen landen.“

(Der ArtikelIsraeli security services uncover finance network linking European NGOs to Palestinian terror group“ ist zuerst beim Jewish News Syndicate erschienen. Übersetzung von Alexander Gruber.)

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