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Erster israelischer Staatsbesuch in Bahrain

Historisches Zusammentreffen: Der König von Bahrain Hamad bin Isa Al-Khalifa und der israelische Premier Naftali Bennett. (© imago images/ZUMA Wire)
Historisches Zusammentreffen: Der König von Bahrain Hamad bin Isa Al-Khalifa und der israelische Premier Naftali Bennett. (© imago images/ZUMA Wire)

Wie schon Präsident Jitzchak Herzog in den Emiraten wurde auch Premier Naftali Bennett in Bahrain zu den Klängen der israelischen Nationalhymne empfangen.

Die Reihe hochrangiger diplomatischer Kontakte zwischen Israel und mehreren arabischen Ländern infolge der Abraham-Abkommen geht weiter. Nachdem Jitzchak Herzog Ende Januar als erster israelischer Präsident den Vereinigten Arabischen Emiraten einen offiziellen Besuch abgestattet und seinen Flug dahin über Saudi-Arabien als »wirklich bewegenden Moment« bezeichnet hatte, reiste am gestrigen Dienstag Israels Premier Naftali Bennett zum ersten Staatsbesuch nach Bahrain. Und wie schon Herzog zuvor in den VAE wurde auch Bennett zu den Klängen der israelischen Nationalhymne, der Hatikvah, empfangen.

Bennett traf zuerst mit dem bahrainischen Kronprinzen Salman bin Hamad Al-Khalifa zusammen, danach stand ein Gespräch mit König Hamad bin Isa Al-Khalifa auf dem Programm. In einem Interview mit einer bahrainischen Zeitung betonte Bennett, dass Israel und die arabischen Staaten gegen die gemeinsame Bedrohung durch das iranische Regime zusammenstehen müssten. Er warnte davor, dass der Iran mithilfe terroristischer Handlanger versuche, moderate Regime zu stürzen und die Region zu destabilisieren.

In der arabischen Zeitung nahm er auch auf die Atomverhandlungen mit dem iranischen Regime in Wien Bezug. Zu diesem Zeitpunkt und unter den gegebenen Bedingungen einen Deal abzuschließen, sei ein »schwerer strategischer Fehler«:

»Dieses Abkommen wird es [dem Iran] ermöglichen, seine nuklearen Fähigkeiten aufrecht zu erhalten und Hunderte von Milliarden Dollar zu bekommen, die seine terroristische Maschinerie stärken werden und die vielen Ländern in der Region und in der Welt Schaden zufügt.«

Im Rahmen eines Gesprächs mit Bennett sagte der bahrainische Außenminister Abdullatif bin Rashid Alzayani: »Wir freuen uns immer, unsere Freunde zu treffen und verschiedene Themen mit ihnen zu besprechen.« Er sei »wirklich froh« darüber, dass die Zusammenkunft stattgefunden hat.

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