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Ein Funktionär von Amnesty International zeigt Sympathie für Terroristen

Vorstandsmitglied der Nichtregierungsorganisation Amnesty International in Finnland Syksy Räsänen
Vorstandsmitglied der Nichtregierungsorganisation Amnesty International in Finnland Syksy Räsänen (Quelle: Henry Söderlund , CC 3.0)

Ein prominenter finnischer Physiker und Vorstandsmitglied der Nichtregierungsorganisation Amnesty International ist in die Kritik geraten, nachdem er Israel als schlimmer als die Hisbollah bezeichnet hatte, womit er auf die jüngste Entscheidung Deutschlands regierte, die libanesische Terrorgruppe im Land zu verbieten.

Aaron Reich, Jerusalem Post

Syksy Räsänen schrieb auf Twitter, nachdem er von Deutschlands Hisbollah-Verbot erfahren hatte: „Die Hisbollah wird verboten, weil sie ‚zur gewaltsamen Beseitigung des Staates Israel aufruft und das Existenzrecht des Staates Israel in Frage stellt‘. Ersetzen Sie das Wort Israel [durch] Palästina, und Sie haben eine Beschreibung der meisten israelischen Parteien“, twitterte er.

Er fügte hinzu: „Zugegebenermaßen gibt es den Unterschied, dass die meisten israelischen Parteien die Eliminierung Palästinas durchführen und nicht nur [dazu] aufrufen. Dennoch sind Likud, Yesh Atid, Shas, Arbeiterpartei usw. geschätzte Partner für Deutschland und die EU, anstatt als Terroristen eingestuft zu werden.“

Daraufhin twitterte Hillel Neuer, Leiter der NGO UN Watch: „Hallo @amnesty, in der angehängten Tirade steht Ihr Vorstandsmitglied in Finnland offen auf der Seite der Hisbollah, die eine Schlüsselrolle bei der Ermordung von 500.000 Syrern gespielt hat. Nur zur Information.“ (…)

Räsänen schlug gegen die Kritik zurück und twitterte: „Die Kommentare (viele davon vulgär) zu meinem Beitrag sind ein Beispiel für gezielte Beleidigungskampagnen von Anhängern der israelischen Apartheid.“ „Das gilt natürlich nicht nur für die Propagandisten der Apartheid: Anhänger verschiedener Politiken tun dies auf Twitter. Aber wenn es um die israelische Apartheid geht, gehen die Angriffe weiter als üblich: bis hin zur Verweigerung von Räumlichkeiten für Veranstaltungen, der Entlassung von Menschen aus ihren Jobs und sogar physischen Angriffen. Dennoch ist dies im Vergleich zu dem, womit palästinensische Menschenrechtsverteidiger konfrontiert sind, eine Kleinigkeit: Sie sind seit Jahrzehnten mit einer systematischen Kampagne der Inhaftierung, der Folter und des (nicht nur Ruf-)Mordes konfrontiert.“

Finnish Amnesty Int’l board member says Israel worse than Hezbollah

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