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Erdogan: „Keine Macht kann die Türkei stoppen“

Anhänger Erdogans feiern ihr Idol als neuen Sultan
Anhänger Erdogans feiern ihr Idol als neuen Sultan (© Imago Images / ZUMA Wire)

In einer Rede in Ankara sagte Erdogan, die Türkei habe keine Armee, sondern sei eine Armee, die bereit sei, Märtyrer im Kampf zu opfern.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan sagte in einer Rede im vergangenen Monat, kein Land könne sich der Türkei im östlichen Mittelmeerraum in den Weg stellen, wo sie derzeit in einen Streit um Energieressourcen verwickelt ist. In einer Rede vom 30. August in Ankara, die auf seinem offiziellen YouTube-Kanal hochgeladen wurde, fragte Erdoğan:

„Akzeptieren das griechsiche Volk, was mit ihm wegen ihrer gierigen und inkompetenten Führer geschehen wird? Akzeptiert das französische Volk den Preis, den es wegen seiner gierigen und inkompetenten Führer zahlen muss? Sind die uns in Brüderlichkeit zugetanen Völker einiger nordafrikanischer Länder und der Golfstaaten zufrieden damit, dass ihre Zukunft aufgrund ihrer gierigen und inkompetenten Führer immer schwärzerwird?

Die Bürger von Ländern, die Zehntausende von Kilometern entfernt sind und die Demokratie, den Rechtsstaat und die regionalen Interessen der Türkei im Visier haben – ist ihnen klar, dass dies auf sie zurückfallen und ihnen schaden wird?“

Der türkische Führer prahlte, sein Land habe keine Armee, sondern sei eine Armee, und seine 83 Millionen Bürger würden

„wie eine Flut über alle Dämme laufen, die sich uns in den Weg stellen. Wenn wir unsere technologische Überlegenheit, unsere voll entwickelten Humanressourcen und unsere geistige Macht kombinieren… Mit Allahs Hilfe, dann gibt es keine Macht, die sich diesem Land in den Weg stellen kann. (…)

Wir sagen zu unseren Feinden: ‚Versucht es doch!‘ Wir werden nicht zögern, Märtyrer zu opfern in diesem Kampf. Die eigentliche Frage ist folgende: Können diejenigen, die sich uns im Mittelmeer und um das Mittelmeer herum widersetzen, dasselbe Risiko eines solchen Opfers eingehen?“

Der türkische Führer fuhr fort, dass sein Land nie aggressiv gewesen und „eines der seltenen Völker“ sei, die nicht vom Kolonialismus befleckt seien, und fuhr fort:

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„Gewiss, unsere Zivilisation ist eine Zivilisation der Eroberung, aber unser Verständnis von Eroberung basiert nicht darauf, die Kontrolle über unterirdische und oberirdische Reichtümer zusammen mit dem Land zu übernehmen. Im Gegenteil, unser Verständnis von Eroberung ist zunächst die Eroberung der Herzen.“

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Die weltweit und insbesondere in Europa aufkommende antitürkische Stimmung sei „ein Zeichen des Faschismus und der Feindseligkeit, die sie in ihrem Hinterkopf hegen“, erklärte Erdogan.

(Der Artikel „Erdoğan: ‘No power can stand in Turkey’s way’“ ist zuerst beim Jewish News Syndicate erschienen. Übersetzung von Alexander Gruber.)

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