Generic selectors
Exact matches only
Search in title
Search in content

Einwanderung nach Israel im Jahr 2021 um 31 Prozent gestiegen

Vorsitzender der Jewish Agency, Yaakov Hagoel, mit Neueinwanderern aus 26 Nationen
Vorsitzender der Jewish Agency, Yaakov Hagoel, mit Neueinwanderern aus 26 Nationen (Quelle: JNS)

Nach Angaben des israelischen Aliyah-Ministeriums und der Jewish Agency for Israel sind bisher 20.360 Menschen nach Israel eingewandert.

Nach Angaben des israelischen Ministeriums für Aliyah und Integration sowie der Jewish Agency for Israel ist die Einwanderung nach Israel in diesem Jahr bisher um 31 Prozent gestiegen.

Die Daten, die im Vorfeld des Yom HaAliyah (Aliyah-Tag), der heuer auf den 13. Oktober fällt, veröffentlicht wurden, zeigen, dass in diesem Jahr bisher 20.360 Menschen nach Israel eingewandert sind, verglichen mit 15.598 im entsprechenden Zeitraum des letzten Jahres.

Signifikanter Anstieg

Den Angaben zufolge stellten Russen mit 5.075 Personen den größten Anteil der diesjährigen Einwanderer (ein Rückgang um 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr), während 3.104 Personen aus den Vereinigten Staaten kamen (ein Anstieg um 41 Prozent in den ersten neun Monaten des Jahres 2020).

Werbung

Die Zuwanderung aus Frankreich stieg um 20 Prozent auf 2.819 Einwanderer, während die Ukraine mit 2.123 Einwanderern einen Anstieg von 4 Prozent verzeichnete. Auch Weißrussland (780 / 69 Prozent), Argentinien (633/ 46 Prozent), Großbritannien (490 / 20 Prozent), Brasilien (438 / 4 Prozent) und Südafrika (373 / 56 Prozent) verzeichneten einen Anstieg.

Dank der „Operation Tzur Israel“, die vom Ministerium und der Jewish Agency geleitet wurde, gab es des Weiteren 1.589 Einwanderer aus Äthiopien, verglichen mit 285 Einwanderern im Vorjahr.

Mehr als die Hälfte der diesjährigen Olim (Neueinwanderer) sind unter 35 Jahre alt, wobei 23,4 Prozent in die Altersgruppe 0-17 Jahre fallen, 33,4 Prozent sind zwischen 18-35 Jahre alt, 16,3 Prozent zwischen 36-50 Jahre, 13 Prozent zwischen 51-64 und 13,9 Prozent über 65 Jahre.

Die meisten der Olim sind im Dienstleistungs- und Handelssektor beschäftigt, während 5,2 Prozent in Technik und Ingenieurwesen und 4,2 Prozent im medizinischen Bereich arbeiten, so die Daten.

Das bevorzugte Ziel der Neueinwanderer war in diesem Jahr Jerusalem, wo derzeit 2.184 Olim leben. Tel Aviv liegt mit 2.122 dicht dahinter, während in Netanya 2.031, in Haifa 1.410 und in Ashdod 744 Neueinwanderer leben. Ra’anana, Beit Shemesh, Nahariya, Beersheva und Bat Yam haben jeweils 600 bis 700 Olim aufgenommen.

Seit 2016 Feiertag

Der Yom HaAliyah, der 2016 von der Knesset eingeführt wurde, wird am siebten Tag des jüdischen Monats Cheschwan gefeiert und fällt mit dem Toraabschnitt Lech Lecha zusammen, in dem Gott Abraham befiehlt, in das Land Israel zu ziehen. Ziel des Feiertages ist es, die Entwicklung Israels zu einer multikulturellen Gesellschaft zu feiern und die Bedeutung der Alyjah nach Israel zu betonen.

Während der gesamten Woche finden in Israel mehrere Veranstaltungen statt, um den Beitrag der Olim zum Land zu feiern. Der amtierende Vorstandsvorsitzende der Jewish Agency, Yaakov Hagoel, sagte:

„Ich bin von jedem einzelnen Aliyah -Flug gerührt. Trotz der schwierigen Zeit und der vielen Einschränkungen, die die weltweite Pandemie mit sich gebracht hat, ist die Zahl der Olim seit Anfang des Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich gestiegen.

Olim aus der ganzen Welt haben sich entschieden, nach Israel zu kommen und hier ihre Zukunft aufzubauen. Diese Olim sind eine strategische Bereicherung für den Staat Israel und tragen zu jedem Aspekt des Lebens bei. Wir alle müssen zu ihrer Integration beitragen. Wir werden durch jeden Oleh gestärkt, der nach Israel kommt.“

Bis heute haben seit der Gründung des jüdischen Staates im Jahr 1948 mehr als 3.340.000 Einwanderer Aliyah gemacht.

(Der Artikel Immigration to Israel up 31 percent in 2021“ ist zuerst beim Jewish News Syndicate erschienen. Übersetzung von Alexander Gruber.)

Zeigen Sie bitte Ihre Wertschätzung. Spenden Sie jetzt mit Bank oder Kreditkarte oder direkt über Ihren PayPal Account. 

Werbung

Werbung

Werbung

Werbung

Mehr zu den Themen

Das könnte Sie auch interessieren