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Warum einer der Attentäter auf den Züricher Flughafen unbehelligt blieb

Auch der israelische Schicherheitsmann (re.), der einen der Terroristen erschossen hatte, war beim Prozess in Winterthur angklagt, wurde aber freigesprochen
Auch der israelische Schicherheitsmann Mordechai Rachamim (re.), der einen der Terroristen erschossen hatte, war – neben den drei überlebenden Terroristen – beim Prozess in Winterthur angeklagt, wurde jedoch freigesprochen (© Imago Images / ZUMA/Keystone)

Neue Erkenntnisse über den Anschlag auf den Züricher Flughafen im Jahr 1969 nähren den Verdacht, dass es zwischen der PLO und der Schweiz zu Absprachen gekommen ist.

Daniel Rickenbacher, Politikgeschichte Schweiz

Am 18. Februar 1969 greifen vier Terroristen der Palästinensischen Volksbefreiungsfront ein Passagierflugzeug der El-Al auf dem Flughafen Zürich-Kloten mit Maschinengewehren und Handgranaten an. Durch die Salven werden mehrere Passagiere und Besatzungsmitglieder teils schwer verletzt, der Pilot stirbt später im Spital. Ein israelischer Sicherheitsmann, der sich auf dem Flug befindet, tötet einen der Attentäter auf dem Parkplatz.

Der Anschlag war der Beginn einer mehrjährigen Krise, in der der Terrorismus die Schweizer Politik bestimmte. Im Februar 1970 sterben 47 Menschen bei einem Terroranschlag auf eine Swissair-Maschine über dem aargauischen Würenlingen. 1970 schließlich werden die Kloten-Attentäter nach einer Flugzeugentführung nach Zerka in Jordanien freigepresst.

Doch auch danach kommt die Schweizer Politik nicht zur Ruhe und die Verhinderung von weiteren Anschlägen bleibt eine Priorität der Bundesbehörden – mit nachhaltigen Folgen für die Schweizer Außenpolitik, wie ich in dieser Artikelserie auf der Basis neuer Recherchen zeigen möchte.

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Weiterlesen bei Politikgeschichte Schweiz: „Der Journalist als Terrorist

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