Ein Nagel im Sarg der BDS-Bewegung

Demonstration der BDS-Bewegung in Paris
Demonstration der BDS-Bewegung in Paris (© Imago Images / Hans Lucas)

Angesichts der jüngsten Entwicklungen zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten ist es klarer denn je, dass es für die diskriminierende und antisemitische Israelboykott-Bewegung BDS keine Zukunft gibt.

Emily Schrader, Jerusalem Post

Von Anfang an war die BDS-Bewegung von dem Wunsch getragen, den Staat Israel, wie wir ihn kennen, zu zerstören. Obwohl sie sich klugerweise als friedliche zivilgesellschaftliche Bewegung darstellt, die sich auf die Verbesserung des Lebens der Palästinenser konzentriere, könnte nichts weniger der Wahrheit entsrpechen. Wenn es eine Sache gibt, die das Friedensabkommen zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten Israel klargestellt hat, dann die, dass die BDS eine Anti-Friedensbewegung ist, die in Bigotterie und Heuchelei verwurzelt ist.

Als das Friedensabkommen am 13. August verkündet wurde, gab die BDS-Bewegung eine offizielle Erklärung ab, in der sie nicht nur den Frieden verurteilte, sondern die VAE auch aggressiv angriff. Für das Verbrechen, Frieden zu schaffen.

Die Erklärung lautete: „Die Diktatur der VAE verkauft die Rechte der Palästinenser durch ein Abkommen mit Israel“. Darüber hinaus beschuldigte sie die VAE, ein „Polizeistaat“ zu sein, der „dieses Abkommen mit Israel benötigt, um seine militärischen Interventionen und den Krieg gegen die Demokratie in der Region zu abzusichern und um mögliche UN-Sanktionen als Reaktion auf seine Verbrechen zu umgehen.“

Das Lustig daran ist, dass die BDS-Bewegung selbst kein Problem mit unterdrückerischen und autoritären Regimen hat, die ihre eigenen Dissidenten, Minderheiten, Frauen und andere ermorden – solange sie nur anti-israelisch sind. Tatsächlich hat sich die BDS-Bewegung, indem sie den Frieden mit den VAE verurteilte, öffentlich mit zwei der weltweit größten Menschenrechtsverletzern zusammengetan: mit dem Iran und der Türkei, die den Frieden ebenfalls energisch ablehnten. (…)

Leider für BDS hat die arabische Welt genug davon. Am Samstag haben die VAE mit einem Erlass des Präsidenten Scheich Khalifa bin Zayed Al Nahyan, formell ihr seit 1972 bestehendes Gesetz zum Boykott israelischer Produkte und Firmen aufgehoben. Es wird erwartet, dass andere arabische Nationen in den kommenden Monaten diesem Beispiel folgen werden. Und warum sollten sie das zum Wohle der Palästinenser und ihrer eigenen Nationen nicht tun? BDS bringt keinen Frieden, Wohlstand oder Sicherheit, verbreitet werden Fanatismus, Hass und Ignoranz.

Es ist offensichtlich, dass die arabische Welt von der Verweigerungspolitik der Palästinenser wie der BDS-Bewegung die Nase voll hat und keinen Nutzen mehr darin sieht, gute Miene zum bösen Spiel zu machen. Nur die Zeit wird zeigen, ob der Westen den Witz versteht, zu dem BDS im Nahen Osten geworden ist. Das Friedensabkommen zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und Israel war lediglich ein symbolischer Nagel im Sarg einer bereits toten Bewegung, die in bald Vergessenheit geraten sollte.

(Aus dem Artikel „With the UAE deal, the BDS movement is over“, der in der Jerusalem Post erschienen ist. Übersetzung von Alexander Gruber.)

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