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„Ein Kopftuch für kleine Mädchen ist ein Verbrechen“

Die Philosophin Razika Adnani fordert vom Islam eine Trennung von Politik und Religion sowie die Beendigung der anhaltenden Diskriminierung von Frauen.

Razika Adnani, Frankfurter Rundschau

Die Musliminnen und Muslime müssen erkennen, dass das Problem im Islam selbst liegt, auch im Verhältnis zu den modernen Gesellschaften. Seine Werte, die aus dem 7. Jahrhundert stammen, werden heute von Konservativen zementiert, obwohl sie nicht mehr kompatibel sind mit einer sich verändernden Welt. Der Islam muss zuerst einmal Politik und Religion trennen und sich auf letztere beschränken. (…)

Die französischen Musliminnen und Muslime müssen sich Werte wie die Gleichheit von Mann und Frau oder die Gewissensfreiheit selber aneignen. (…) Ein Kopftuch für Fünfjährige ist schlicht ein Verbrechen. Es heißt, die Frauen wählten den Schleier freiwillig. Das stimmt sicher nicht für kleine Mädchen. Ihnen wird der Schleier so lange anerzogen, bis sie sich selbst nackt fühlen, wenn sie ohne ihn auf die Straße gehen.

Man lehrt die Kinder, dass ihr Körper ein Störfaktor ist, dass sie ihn verbergen sollen. So gewöhnen sie sich an den Schleier und tragen ihn ihr Leben lang. (…) Burka und Niqab werden im Koran gar nicht erwähnt. Der Koran enthält keine Vorschrift, Haare oder Gesicht zu verhüllen. Weiter: Der Ganzkörperschleier ist eine Erniedrigung und ein Verbrechen an der Frau.

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Weiterlesen in der Frankfurter Rundschau: „Islamologin: „Islam muss Politik und Religion trennen“

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