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SPD will Israel „Deeskalation“ lehren

Die SPD-Parteivorsitzenden Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken
Die SPD-Parteivorsitzenden Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken (© Imago Images / photothek)

Warum fordert der SPD-Parteivorsitzende eigentlich im Gegenzug zu den Hilfsgeldern nach Gaza kein Mitspracherecht Deutschlands im von der Hamas beherrschten Küstenstreifen?

Thomas Schmid, Welt

Nach Beratungen des Präsidiums und Vorstands der SPD verkündete der Parteivorsitzende Norbert Walter-Borjans, es bleibe schon dabei, dass die SPD unbedingt für das Existenzrecht Israels eintrete. Sie werde auch weiteren Waffenlieferungen an Israel zustimmen. Dies aber will die SPD an Bedingungen knüpfen.

Sie will so etwas wie ein Mitspracherecht in Israel. Walter-Borjans wörtlich: „Aber wir haben dann auch den Anspruch, ein Stück gehört zu werden, wenn es darum geht, deeskalierend zu wirken, sich einer Zwei-Staaten-Lösung zu öffnen, Verhandlungen zu führen.“ Ist das einfach nur Dummheit? Ahnungslosigkeit? Oder nicht eher eine Unverschämtheit?

Ein SPD-Vorsitzender sollte wissen, dass Deutschland nun wirklich der letzte Staat ist, der das Recht hätte, Israel Vorschriften zu machen. Ja mehr noch: sich so aufzuführen, als dürfe Deutschland in Israels Politik hineinregieren.

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