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Die palästinensische Todeskultur ist schuld am Tod Jana Zakarnehs

Der mit einer Fahne bedeckten Leichnam der als Märtyrerin gefeierten Jana Zakarneh in Dschenin
Der mit einer Fahne bedeckten Leichnam der als Märtyrerin gefeierten Jana Zakarneh (© Imago Images / ZUMA Wire)

Die Wut über den tragischen Tod des 16-jähirgen Mädchens sollte sich gegen jene Teile der palästinensischen Gesellschaft richten, die den Terrorismus verherrlichen.

Jason Shvili

Der Ministerpräsident der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mohammad Shtayyeh, beschuldigte Israel, die 16-jährige Palästinenserin Jana Zakarneh »kaltblütig« getötet zu haben, als sie in Dschenin ein Feuergefecht zwischen israelischen Truppen und palästinensischen Bewaffneten von einem Dach aus filmte. Shtayyeh Behauptung ist unwahr. Tatsächlich war Zakarneh ein Opfer der Kultur des Hasses und der Gewalt, die die palästinensische Gesellschaft durchdringt.

Das Büro von UN-Generalsekretär António Guterres bezeichnete ihren Tod als »schockierend« und forderte eine Untersuchung. Er hätte nicht schockiert sein müssen. Die Palästinenser versäumen nicht nur, ihre Kinder vor den Gefahren eines bewaffneten Konflikts zu schützen – viele ermutigen sie sogar, Juden zu verachten und sich über ihren Tod zu freuen.

Jegliche Wut über den Tod von Zakarneh sollte sich gegen den Onkel richten, der ihr erlaubte, während eines Feuergefechts auf das Dach des Hauses zu gehen, weiters gegen den Schützen, der ihr erlaubte, mit ihm auf dem Dach weiter zu filmen, und letztlich gegen die der palästinensische Gesellschaft, weil allzu große Teile davon den Terrorismus verherrlichen.

Indoktrinierung

Den Palästinensern wird von frühester Kindheit an beigebracht, Juden seien böse Unmenschen, die ihr Land gestohlen hätten. Diese Indoktrination findet sowohl in den Schulen als auch in Fernsehsendungen statt. 

In einer Folge der palästinensischen Kindersendung The Best Home etwa rezitiert ein Mädchen ein Gedicht, in dem es zu »Rache, Befreiung« und einem »Krieg, der die Seele der Zionisten zerstören wird«, aufruft. In derselben Folge trägt ein anderes Mädchen ein Gedicht vor, in dem es heißt: »Ein Zionist hat das Land Palästina gestohlen.«

Das Schulsystem der Palästinensischen Autonomiebehörde ehrt Terroristen und benennt Schulen nach ihnen. Fünf sind nach Dalal Mughrabi benannt, die 1978 an einem Anschlag auf einen israelischen Bus beteiligt war, bei dem 37 Israelis, darunter 13 Kinder, getötet wurden. Palästinensischen Kindern wird beigebracht, Terroristinnen wie Mughrabi zu vergöttern und – wenn möglich – ebenfalls zu »Märtyrern« zu werden. Kein Wunder also, dass palästinensische Kinder »Baseballkarten« mit Fotos ihrer Lieblingsterroristen tauschen. Der neueste Trend unter jungen Palästinensern? Sie tragen Halsketten mit Bildern ihrer Lieblingsterroristen.

Das berüchtigte Palästinenser-Hilfswerk der Vereinten Nationen (UNRWA), finanziert durch Spenden aus den Vereinigten Staaten und Europa, betreibt Schulen, in denen palästinensischen Kindern der Hass auf Juden eingeimpft wird. In einem Dokumentarfilm über UNRWA-Schulen berichten Kinder über die Ergebnisse ihrer Ausbildung: »Ich bin ich bereit, Selbstmordattentäter zu werden«, sagt ein 13-jähriger Junge; ein anderer meint: »Sie bringen uns bei, dass Juden wankelmütige, schlechte Menschen sind. Ich bin bereit, einen Juden zu erstechen und ihn zu überfahren.«

Trotz der Reformversprechen, die im Laufe der Jahre unter dem Druck westlicher Geber gemacht wurden, ist der Hass, der in den UNRWA-Schulen gelehrt wird, nur noch schlimmer geworden. Während Israel in Schulbüchern, die vor 2017 veröffentlicht wurden, namentlich verunglimpft wurde, wird es in neueren Materialien nicht einmal mehr erwähnt und erscheint auf keinen Landkarten.

Palästinensische Kinder besuchen thematisch am Terrorismus ausgerichtete Sommerlager, wo sie mit dem ausgebildet werden, Juden zu töten. Schon Kinder im Alter von nur sieben Jahren erhalten eine militärische Ausbildung, die den Umgang mit Schusswaffen beinhaltet. Fotos aus Hamas-Sommerlagern zeigen Kinder, die mit AK-47-Gewehren posieren. Im vergangenen Jahr wurden die Teilnehmer des Hamas-Lagers »Pioniere der Befreiung« in Computersimulationen darin geschult, Soldaten und Polizisten auf dem Tempelberg und der Al-Aqsa-Moschee in Jerusalem zu erschießen. Andere Simulationen umfassten Scharfschützentraining und den Einsatz von Schulterraketen.

Palästinensische Terroristen benutzen junge Palästinenser als menschliche Schutzschilde. Dazu platzieren sie Waffen in oder in der Nähe von zivilen Einrichtungen und ermutigen Kinder, sich an gewaltsamen Auseinandersetzungen mit israelischen Soldaten zu beteiligen. – Genau das hat Jana Zakarneh getan, als sie getötet wurde.

Es war nicht das erste Mal, dass Zakarneh ein Feuergefecht zwischen israelischen Truppen und bewaffneten Palästinensern gefilmt hatte. Erste Ermittlungen ergaben, dass sie regelmäßig als Fotografin für lokale Bewaffnete tätig gewesen war. Die Aufnahmen ihres Handys sind ein Beweis dafür.

Schüler als Schutzschilde

Erst kürzlich legte das israelische Militär erneut Beweise für Raketenabschussrampen in der Nähe von Schulen im Gazastreifen vor. Terroristen platzieren sie absichtlich in der Nähe von Zivilgebäuden, um israelische Angriffe zu verhindern und das Risiko von Kollateralschäden im Falle eines israelischen Angriffs zu erhöhen. 

Auch setzte sich die Hamas mit den Schulleitern in Verbindung, um sie dafür zu gewinnen, dass ihre Waffen dort aufgestellt werden. Genau jene Menschen, die palästinensische Kinder unterrichten und für ihre Sicherheit sorgen sollten, gefährden ihr Leben, indem sie Terroristen erlauben, Waffen in ihren Schulen zu deponieren.

Anfang Dezember zuvor entdeckte die UNRWA einen Tunnel, den Terroristen unter einer ihrer Schulen gegraben hatten. Solche Tunnel werden häufig benutzt, um Waffen und andere Güter in den Gazastreifen zu schmuggeln. Sie werden aber auch für Angriffe innerhalb des israelischen Hoheitsgebiets genutzt, wie zum Beispiel im Jahr 2006, als Hamas-Terroristen den IDF-Soldaten Gilad Shalit entführten.

Die UNRWA verurteilte die Nutzung seiner Schulen als Standorte für terroristische Infrastrukturen, aber die Verurteilung klang hohl, da dies bei weitem nicht das erste Mal war, dass militärische Gerätschaften in den Schulen der UN-Agentur gefunden wurden.

Terrorrenten

Werden palästinensische Kinder älter, lernen sie bald, dass gewaltsamer »Widerstand« auch lukrativ ist, denn die palästinensische Führung schafft Anreize für die Verletzung und Tötung von Juden durch eine »Pay-for-slay«-Politik, gemäß der die Palästinensische Autonomiebehörde Gehälter an Personen ausbezahlt, die Terrorakte gegen Israel verüben, wie auch an deren Familien. Nach Angaben eines hochrangigen PLO-Beamten gab die Palästinensische Autonomiebehörde im Jahr 2020 187 Mio. Dollar dafür aus. Diese Zahlungen können ein Leben lang fortgesetzt werden und bei Ermordung mehrerer Opfer bis zu 4.000 Dollar pro Monat betragen – das ist mehr als das Dreifache eines durchschnittlichen palästinensischen Gehalts.

Im Gegensatz dazu sind die Einsatzregeln der israelischen Verteidigungskräfte (IDF) darauf ausgerichtet, zivile Opfer, insbesondere Kinder, zu vermeiden. Im Verhaltenskodex der IDF heißt es: »IDF-Soldaten setzen ihre Waffen und ihre Gewalt nicht ein, um Menschen zu schaden, die keine Kombattanten oder Kriegsgefangene sind, und sie tun alles in ihrer Macht Stehende,um zu vermeiden, dass deren Leben, ihr Körper, ihre Würde und ihr Eigentum Schaden nehmen.«

Angesichts der Verleumdung, Israel ermorde palästinensische Kinder, sei an die tiefsinnige Bemerkung der ehemaligen Premierministerin Golda Meir erinnert: »Der Frieden wird kommen, wenn die Araber ihre Kinder mehr lieben, als sie uns hassen.«

Jason Shvili ist mitwirkender Redakteur bei Facts and Logic About the Middle East (FLAME), einer Organisation, die Aufklärungsmaterial veröffentlicht, um Unwahrheiten und falsche Vorstellungen über Israel und seine Beziehungen zu den Vereinigten Staaten zu korrigieren. (Der Artikel erschien auf Englisch beim Jewish News Syndicate. Übersetzung von Alexander Gruber.)

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