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Die blutige Bilanz der Regimegewalt im Iran

Demonstration in Isfahan, November 2019 (NicolasGaron/CC BY-SA 4.0)
Demonstration in Isfahan, November 2019 (NicolasGaron/CC BY-SA 4.0)

Bei der Niederschlagung der Proteste im Iran wurden laut Regierungsquellen rund 1.500 Menschen getötet – weit mehr als bisher angenommen.

Reuters/Der Standard

Bei den regierungskritischen Protesten im Iran sind offenbar mehr Menschen ums Leben gekommen als bisher angenommen. Wie die Nachrichtenagentur Reuters von drei Vertretern des iranischen Innenministeriums erfuhr, wurden bei den knapp zweiwöchigen Unruhen im November etwa 1.500 Menschen getötet. Darunter waren auch mindestens 17 Jugendliche und rund 400 Frauen sowie Sicherheitskräfte und Polizisten.

Die Zahl liegt deutlich höher als bisher bekannte Schätzungen. Die USA gehen davon aus, dass mehr als 1.000 Menschen getötet worden sein könnten. Der Menschenrechtsorganisation Amnesty International sind eigenen Angaben zufolge mindestens 304 getötete Demonstranten bekannt. Schon damit wären bei den jüngsten Unruhen so viele Menschen getötet worden wie seit den Ausschreitungen bei der Islamischen Revolution 1979 nicht mehr.“

Iran geht laut Insidern von 1.500 Toten bei Unruhen aus

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