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Die üble Israel-Obsession des „Spiegel“

Immer ein Erfolgsrezept: Israel, Mossad und Ultraorthoxe
Immer ein Erfolgsrezept: Israel, Mossad und Ultraorthoxe (Tweet zum Spiegel-Artikel „Die Corona-Mission des Mossad“ vom 18.04.2020)

Während das Covid-19-Virus in Spitälern bekämpft wird, hilft gegen das Augstein-Gift eventuell die Abo-Kündigung.

Von Leo Sucharewicz

In der Spiegel-Redaktion wurden die Gesichter fahl und Jakob Augstein nervös. Seit Wochen beherrschte Corona Titel und Themen des Magazins und Israel schien abgetaucht in die Tiefen des Nachrichtenmeeres, wohin kein Suchscheinwerfer der Hamburger Journaille fällt.

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„O Herr, lass meine Leidenschaft gestillt und nicht getilgt sein“, flehte Thomas von Aquin schon vor 700 Jahren. Wie quälend muss die Corona-Pandemie für den von Israel besessenen Spiegel sein? Und was sollte erst werden, wenn aus Israel der erste Impfstoff käme?  

„Macht Euch nicht ins Hemd aber findet etwas, schnell, bevor die halbe Redaktion ihren Job verliert!“, mahnte Augstein wohl am 17. April. Am 18. April prangte als Headline auf dem deutschen Nachrichtenmagazin:

Die Corona-Mission des Mossad.

Israels Geheimdienst Mossad jagt normalerweise Staatsfeinde im Ausland. In der Coronakrise beschaffen die Agenten nun medizinische Ausrüstung. Eine Aktion, die nicht nur den Erkrankten nützt.“

„Mossad“ löst bei Spiegel-Lesern wohliges Schauern im wohnlichen Wohnzimmer aus. In der Spiegel-Redaktion kommt eine libidinöse Dimension hinzu. Die tapferen Investigativen berichten von „geheimer Mission“, um Masken und anderes zu beschaffen, unbeschadet der Tatsache, dass in Israel seit Wochen alle Medien darüber berichten.

Die konzertierte Aktion wurde organisiert von Gesundheitsbehörden, Außenministerium, Krankenhäusern, Armee und Mossad. Lieferungen und Transport mussten beschützt und abgesichert werden. Peinliche Entwendungspannen wie in Bangkok sollten verhindert werden.

Diese logistische Amtsteamleistung drechselt der Spiegel flugs um zu einem konspirativen „organisiert von den Spionen des Mossad.“ Doch der Spiegel wäre nicht der Spiegel, würde er keine handfesten Beweise für seine Israel-Obsession bringen. Auch diesmal:

Ein anonymer Mossad Agent erzählte…“

Und natürlich durfte auch das großformatige Bild zweier superreligiöser Juden in Jerusalem nicht fehlen. Der Spiegel präsentiert Israelis und Juden grundsätzlich als ultrareligiös abgespacte Wesen.

Das Covid-19-Virus zersetzt Lungen, das Augstein-Gift gefährdet Hirne. Viren lassen sich bekämpfen, Obsession in geschlossenen Anstalten heilen. Und die Israel-Obsession des Spiegel? Eventuell hilft die Abo-Kündigung.

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