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Warum der Iran nicht hofiert, sondern sanktioniert gehört

„Dass die massive Intervention des Iran in Syrien überhaupt nur erfolgt ist, um die schiitische Drohkulisse gegen Israel aufrechtzuerhalten, wird in Deutschland mit eigentümlichem Schweigen quittiert. Das Assad-Regime ist das entscheidende Bindeglied Teherans zur schiitischen Hisbollah-Miliz im Südlibanon. Die agiert derzeit als Assads effektivste Bodentruppe in Syrien, definiert sich aber ideologisch über ihre Feindschaft zu Israel. … Teheran verschärft also das Leiden in Syrien, und somit auch die Flüchtlingskrise. Es fördert zudem das anti-schiitische Ressentiment unter Syriens Sunniten und spielt so dem IS in die Hände – was wiederum die Terrorgefahr im Nahen Osten wie in Europa erhöht. Statt für Hassan Ruhani bei Europabesuchen wie zuletzt in Rom antike Statuen zu verhängen, auf dass ihn der Anblick eines Marmorbusens nicht verstört, müsste man eher neue Sanktionen in Aussicht stellen.“ (Die deutsche Journalistin Andrea Böhm in der Zeit Online: Putin bombt sich sein Syrien zurecht)

 

 

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