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Iran brach das Atomabkommen bereits, als es geschlossen wurde

Eingang zu Irans geheimgehaltenem "nuklearen Warenhaus" in Turquzabad
Eingang zu Irans geheimgehaltenem „nuklearen Warenhaus“ in Turquzabad (Quelle: Fars News Agency / CC BY 4.0)

Gemäß den Beschlüssen des internationalen Atomabkommens von 2015 hätte der Iran über das Material in seinem „atomaren Lagerhaus“ informieren müssen, was er aber nicht tat.

Thomas Seibert, Augsburger Allgemeine

Der Verdacht, dass Teheran doch an einer Atombombe bastelt, bekommt neue Nahrung. Es ist zweifelhaft, ob ein US-Präsident Biden daran noch etwas ändern könnte.

Hinter einer sandfarbenen Mauer und einem blau gestrichenen Metalltor südwestlich von Teheran verbirgt sich ein Geheimnis des iranischen Atomprogramms. In dem Anwesen in dem Dorf Turkusabad haben die Iraner nach Angaben Israels in den vergangenen Jahren bis zu 300 Tonnen radioaktives Material gelagert. Iranische Medien halten dagegen: Hinter der Mauer in Turkusabad liege nichts weiter als ein harmloser Betrieb zur Reinigung von Teppichen. Doch nun hat die Internationale Atomenergiebehörde IAEA die iranischen Behörden aufgefordert, überzeugende Antworten auf eine Untersuchung zu geben, die vor Ort Spuren von atomarem Material nachgewiesen hatte. Was Teheran bisher an Erklärungen geliefert habe, sei unglaubwürdig, heißt es in einem neuen Bericht der Behörde.

In der Augsburger Allgemeinen weiterlesen: Hinweise auf Atombomben-Bau: Was führt der Iran im Schilde?

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