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Staatliche iranische Zeitung: Deutschland ist „von den Zionisten gekauft“

„Spion der Zionisten“: Titelseite der Zeitung Vatan-e-Emrooz mit Bild des deutschen Botschafters in Teheran
„Spion der Zionisten“: Titelseite der Zeitung Vatan-e-Emrooz mit Bild des deutschen Botschafters in Teheran (Quelle)

Die wichtigste Propagandazeitung des obersten Führers der Islamischen Republik Iran veröffentlichte mehrere antisemitische Artikel, in denen Deutschland wegen seines Verbots der libanesischen Terrorbewegung Hisbollah angegriffen und der Terrorunterstützung beschuldigt wurde.

Benjamin Weinthal, Jerusalem Post

Die vom iranischen Regime kontrollierte Tageszeitung Daily Kayhan veröffentlichte am Samstag einen Artikel mit dem Titel „Deutschland hat die Hisbollah aus Angst auf die schwarze Liste gesetzt“, und zitierte dabei einen Kommentar des Chefredakteurs der Zeitung, Hussein Shariatmadari, der schrieb: Berlin ist effektiv „von den Zionisten gekauft“. Er fügte hinzu: „Wir müssen gegenüber der deutschen Regierung und Bundeskanzlerin Angela Merkel darauf beharren, dass das Auf-die-schwarze Liste-Setzen der libanesischen Hisbollah ein Befehl war, der ihnen von Israel diktiert wurde, und keine Entscheidung, die sie unabhängig getroffen haben. (…)

Der altgediente iranische Journalist und Experte für die Islamische Republik, Amir Taheri, twitterte:

„Die Daily Kayhan, die die Ansichten Khameneis zum Ausdruck bringt, greift Deutschland wegen des Hisbollah-Verbots an. ‚Mit 100 jüdischen Mitgliedern wird das deutsche Parlament von Zionisten kontrolliert‘, heißt es dort. ‚Das deutsche Volk beginnt sich darüber zu ärgern, dass seine Regierung für Israel arbeitet. Es weiß jetzt, dass der Holocaust ein Betrug ist‘“.

Amir Taheri war von 1972 bis 1979 geschäftsführender Chefredakteur der Daily Kayhan im Iran, bevor die Zeitung von islamischen Revolutionären beschlagnahmt wurde.

Taheri twitterte, dass „die Entscheidung Deutschlands, die Hisbollah zu verbieten, der erste Schritt zu einem vollständigen Verbot durch alle 27 Mitglieder der Europäischen Union zu sein scheint. Das deutsche Argument ist, dass es keinen Sinn macht, den bewaffneten Flügel zu verbieten, während man seinem Befehlshaber, dem politischen Flügel, zu operieren erlaubt. Es ist wie das Verbot der Marionette, aber nicht des Puppenspielers.“

Er fügte hinzu: „Wenn, wie die Deutschen sagen, der politische Flügel der Hisbollah ein Marionettenspieler mit einem militärischen Flügel als Marionette ist, vergessen Sie nicht, dass es einen noch größeren Marionettenspieler gibt: die Islamische Republik Iran. Auch eine Neuling wie Außenminister Heiko Maas muss wissen, dass es ohne Geld aus dem Iran keine Hisbollah gäbe.“

Paper of Iran’s leader accuses Germany of terrorism in antisemitic tirade

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