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Der häufigste Name neugeborener Babys in Israel ist…

Segenreich On Air

Araber machen rund ein Fünftel der israelischen Bevölkerung aus. Wie gestaltet sich das Zusammenleben von Juden und Arabern im Alltag?

Arabische Bürgerinnen und Bürger bilden in Israel eine sehr starke Minderheit, rund ein Fünftel der Bevölkerung. Früher nannte man sie die „israelischen Araber“, jetzt bezeichnen sie sich auch oft als Palästinenser in Israel. Und ich werde oft gefragt, wie leben eigentlich die Juden und die Araber hier, im Alltag, in der Realität abseits der Nachrichten – ist es ein Zusammenleben, begegnet man einander, oder streitet man ständig und fällt ständig übereinander her?

Wie so vieles in Israel ist das kompliziert. Es gibt natürlich auch persönliche Freundschaften zwischen Juden und Arabern, aber ich meine, das ist doch die Ausnahme – im Wesentlichen lebt man nebeneinander her. Erstens einmal ist Israel grundsätzlich eine ziemlich sektoriale Gesellschaft – es gibt da die ganz religiösen Juden, die weniger religiösen, die gar nicht religiösen, es gibt arabische Gegenden, drusische Dörfer, Beduinendörfer – man lebt in seinem Sektor nach seiner Art, das war immer so, das ist normal. (…)

Abgesehen von dieser kulturellen Aufgliederung ist da aber noch eine Kleinigkeit: Es gibt bekanntlich eine lange, tiefe Feindschaft zwischen der arabischen Welt und Israel (…)“

Und weil wir gerade Jahreswechsel haben: Wissen Sie, was Jahr für Jahr der häufigste Vorname der im jüdischen Staat geborenen Babys ist? Nein, nicht Daniel, und auch nicht Sara, sondern Mohammed. Ja, Israel ist kompliziert und oft voller Überraschungen, und manchmal ein bisschen lustig.

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