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Das Kopftuch symbolisiert den Machtanspruch einer totalitären Ideologie

Mit Niqab bekleidete Mitarbeiterinnen der Leichtathletik Weltmeisterschaft 2019 in Katar
Mit Niqab bekleidete Mitarbeiterinnen der Leichtathletik Weltmeisterschaft 2019 in Katar (© Imago Images / Sven Simon)

Kacem El Ghazzali, Neue Zürcher Zeitung

In Gesellschaften, die der Frau die Verhüllung des Gesichts aufzwingen, herrscht eine Kultur vor, die darauf abzielt, die Frau aus der Gesellschaft auszugrenzen. Durch den Schleier wird sie in die totale Anonymität versenkt; mehr noch, sie wird neutralisiert. Ihr Körper, ihr Aussehen, ihr Schatten, das Geräusch ihrer Schritte – alles wird zu einer Sünde, die verboten werden muss.

„Eine Frau verlässt das Haus nur zweimal“, lautet ein bekanntes Sprichwort der Salafisten, der Väter der Burka. „Einmal, um von ihrem Vater zu ihrem Ehemann zu ziehen, und einmal, um ins Grab getragen zu werden.“ Folglich entspricht die Akzeptanz der Burka der Akzeptanz der symbolischen Beerdigung der Frau.

Weiterlesen in der Neuen Zürcher Zeitung: „Verbotene Weiblichkeit – die Burka hat nichts mit westlichen Vorstellungen von Emanzipation zu tun“

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