Das Drehbuch zur Diffamierung Israels

Forderte vor den Vereinten Nationen ein „Palästina vom Jordan bis zum Meer“ – und wollte das bloß als Kritik israelischer Politik verstanden wissen: Marc Lamont Hill.

„Stellen Sie sich Menschen vor, die eine tiefsitzende Abneigung gegen die Toyota Motor Corporation hegen, aber gar nicht die Produkte des Automobilherstellers kritisieren, wenn sie Toyota anprangern. Sie machen nie klar, welches Automodell der Firma sie für mangelhaft oder unzuverlässig halten oder was sie sonst konkret auszusetzen haben. Sie kritisieren Toyota nicht für das, was Toyota wirklich tut. In der Absicht, das Unternehmen an sich zu delegitimieren und zu zerstören, erfinden sie stattdessen wilde Anschuldigungen, dass die Fahrzeuge von Toyota absichtlich Menschen töten sollen und die Firma von verrückten Rassisten geführt werde. Das ist letztlich das Drehbuch anti-israelischer Aktivisten.

Fast immer, wenn jemand den Argumenten der Anti-Israel-Agitatoren entgegentritt – und mögen diese auch noch so bösartig sein –, ziehen sie sich auf die Verteidigung zurück: ‚Ich kritisiere ja nur die israelische Regierung! Kritik der israelischen Regierung und von deren Politik ist nicht antisemitisch!‘ Genauso war es auch im Fall von Marc Lamont Hill, einem Professor der Temple University und früher von CNN beschäftigten Experten. Er wurde von CNN im vergangenen Monat gefeuert, nachdem er in einer Rede vor den Vereinten Nationen gefordert hatte, dass Israel von einem palästinensischen Staat ersetzt werden solle und dafür viel Widerspruch erntete. (…)

Das Drehbuch, dem Marc Lamont Hill und unzählige andere Anti-Israel-Aktivisten von Linda Sarsour über Jimmy Carter bis zum früheren Pink Floyd Musiker Roger Waters folgen, lautet folgendermaßen:

Schritt 1: Erfinde ein nicht existierendes israelisches Gesetz oder eine nicht-existierende israelische Politik, die, wenn es sie denn geben würde, einen schweren Verstoß gegen die Menschenrechte darstellen würde – der Vorwurf der ethnischen Säuberung verfehlt zum Beispiel nie seine Wirkung. Und bleibe immer so vage wie möglich. Verwende allgemeine Begriff und Verallgemeinerungen, denen man schwierig konkret widersprechen kann.

Schritt 2: Simuliere daraufhin Empörung darüber, dass es dieses neue Gesetz gibt und rechtfertige jeden terroristischen Akt gegen Israel als ‚Widerstand‘ gegen das Gesetz, das Du gerade erfunden hast.

Schritt 3: Sollte jemand darauf hinweisen, dass Deine Behauptungen nicht einen Funken Wahrheit beinhalten, antworte nur: ‚Ich kritisiere nur die israelische Regierung! Bis Du ein Faschist? Ist es nicht erlaubt, die Politik der israelischen Regierung zu kritisieren?‘“ (Harry Khachatrian: „The Intellectual Dishonesty of ‚I’m Just Criticizing Israel‘“)

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