Latest News

Dank zum Jahreswechsel

Feuerwerk zum Jahreswechsel in Wien. (© imago images/Volker Preußer)
Feuerwerk zum Jahreswechsel in Wien. (© imago images/Volker Preußer)

Wir wollen den Jahreswechsel zum Anlass nehmen, Ihnen für die Unterstützung unserer Arbeit zu danken.

Liebe Leserinnen und Leser,

so erholsam die hoffentlich auch für Sie ruhigeren Tage rund um die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel gewesen sein mögen, der alltäglich gewordene Irrsinn, den große Teile der Welt um Israel veranstalten, macht auch in diesen Tagen keine Pause.

Ich könnte beispielsweise mit einer gehörigen Portion Ironie darüber schreiben, wie in New York dank einer Notfallsitzung des UN-Sicherheitsrats glücklicherweise eine ernsthafte Bedrohung des Weltfriedens gerade noch abgewendet werden konnte – die dadurch entstanden sein soll, dass Israel offiziell Somaliland als Staat anerkannt hat.

Warum das ein so bedrohlicher Akt sein soll, dass deswegen die Welt in helle Aufregung versetzt wurde, kann zwar niemand erklären, aber wer auf der Schmierentheaterbühne namens Vereinte Nationen nach rationalen Begründungen für Schritte sucht, die mit Israel zu tun haben, vergeudet ohnehin seine Zeit.

Alles, was man dazu sinnvollerweise sagen kann, hat die amerikanische UN-Botschafterin in ihrem kurzen Statement vor dem Rat gesagt. Das Notfalltreffen in New York, so Tammy Bruce, lenke »von der wichtigen Arbeit ab, die wir für den internationalen Frieden und die Sicherheit leisten müssen«. Israel habe »das gleiche Recht auf diplomatische Beziehungen wie jeder andere souveräne Staat«. Im vergangenen Jahr hätten einige Länder, »darunter auch Mitglieder dieses Rats, einseitig beschlossen, einen inexistenten palästinensischen Staat anzuerkennen. Und dennoch wurde keine Dringlichkeitssitzung einberufen, um die Empörung dieses Rats zum Ausdruck zu bringen. Die anhaltende Doppelmoral und die falsche Ausrichtung dieses Rats lenken von seiner Aufgabe ab, den internationalen Frieden und die internationale Sicherheit zu wahren.«

Ich könnte mit ebenso viel Ironie auch darüber schreiben, dass die Experten der Integrated Food Security Phase Classification (IPC) die schwere »Hungersnot« im Gazastreifen für beendet erklärt haben, die sie selbst im vergangenen August ausgerufen hatten. An sich wäre es eine erfreuliche Nachricht, dass die von der IPC in ihrer Warnung prognostizierten mehreren Tausend Hungertoten nie eingetreten sind, doch um darüber Freude zu empfinden, müsste man darüber hinwegsehen, dass die Warnung von Anfang an kaum etwas anderes als anti-israelische Stimmungsmache gewesen ist.

Es ist vielmehr, wie Seth Mandel von Commentary feststellt, »eine schreckliche Nachricht, dass die Organisationen, die dafür verantwortlich sind, die Welt über solche Zustände zu informieren, die ganze Zeit wussten, dass es keine Hungersnot gab, und Daten manipuliert haben, um falsche Anschuldigungen gegen Israel zu verbreiten«.

Statt mich mit solchen Geschichten zu beschäftigen, möchte ich den letzten Newsletter im Jahr 2025 lieber dafür nutzen, Ihnen unseren Dank für die Unterstützung auszusprechen, die Sie uns in diesen schwierigen Zeiten zukommen haben lassen. Die buchstäblich Millionen Zugriffe auf die Beiträge auf unserer Webseite, unsere Postings auf den verschiedenen Social-Media-Plattformen und unsere auf unserem YouTube-Kanal veröffentlichten Videos machen uns stolz und sind uns Auftrag, mit unseren bescheidenen Möglichkeiten auch in Zukunft zu einem besseren Verständnis und einer vernünftigeren Sichtweise des Nahen Ostens und Israels beizutragen.

Ihr
Florian Markl

Bleiben Sie informiert!
Mit unserem wöchentlichen Newsletter erhalten Sie alle aktuellen Analysen und Kommentare unserer Experten und Autoren.

Zeigen Sie bitte Ihre Wertschätzung. Spenden Sie jetzt mit Bank oder Kreditkarte oder direkt über Ihren PayPal Account. 

Mehr zu den Themen

Das könnte Sie auch interessieren

Wir reden Tachles!

Abonnieren Sie unseren Newsletter und erhalten Sie alle aktuellen Analysen und Kommentare unserer Experten und Autoren!

Nur einmal wöchentlich. Versprochen!