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Coronazahlen in der MENA-Region steigen weiter

Corona-Patienten in einem tunesischen Krankenhaus
Corona-Patienten in einem tunesischen Krankenhaus (© Imago Images / Xinhua)

Besonders schlimm hat es Tunesien erwischt, wo nach dem Rücktritt des Gesundheitsministers nun die Armee das Corona-Krisenmanagement übernehmen soll.

Die so genannte vierte Welle der Pandemie hat den Nahen Osten und vor allem Tunesien voll erwischt. Überall steigen die Fälle von Neuinfektionen, Krankenhäuser sind überlastet und es fehlt an Sauerstoff:

Ein Anstieg der Coronavirus-Fälle in mehreren Ländern des Nahen Ostens könnte schlimme Folgen haben, die sich durch die Ausbreitung der Delta-Variante und geringe Verfügbarkeit von Impfstoffen weiter verwarfen könnten, sagte die Weltgesundheitsorganisation am Mittwoch.

Nach einem Rückgang der Fälle und Todesfälle für acht Wochen gibt es laut WHO nun wieder eine signifikante Zunahme der Fälle in Libyen, Iran, Irak und Tunesien. Starke Anstiege werden auch im Libanon und in Marokko erwartet.

Wie schlimm es ganz besonders um Tunesien steht, zeigt diese Reportage aus der Hauptstadt Tunis. Dort wurde inzwischen der Gesundheitsminister zum Rücktritt gezwungen und die Armee soll nun das Krisenmanagement übernehmen.

Denn wie überall sonst in der Region auch, sind bislang erst vergleichsweise wenig Menschen geimpft, teils weil es zu wenig Impfstoff gibt, teils weil viele weiter an krude Verschwörungstheorien über die Vakzine glauben und sich ihnen verweigern: „Bislang sind in Tunesien nur 940.000 Menschen von insgesamt 11,6 Millionen Einwohnern vollständig geimpft worden.“

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Artikel zuerst erschienen bei JungleBlog.

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