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CIA-Direktor bezweifelt iranische Absichten in Bezug auf das Abkommen

CIA-Direktor John Ratcliffe gehört zu den Skeptikern bezüglich des Iran-Deals
CIA-Direktor John Ratcliffe gehört zu den Skeptikern bezüglich des Iran-Deals (© Imago Images / Middle East Images)

Berichten zufolge legen Geheimdienstberichte nahe, dass das iranische Regime nicht beabsichtigt, sich an die von den USA geforderten Zugeständnisse in Bezug auf sein Atomprogramm zu halten.

CIA-Direktor John Ratcliffe teilte Präsident Trump und anderen hochrangigen Beamten mit, dass die von US-Geheimdiensten gesammelten Beweise ernsthafte Zweifel an der iranischen Bereitschaft aufkommen lassen, die nuklearen Zugeständnisse zu machen, die die USA in einem endgültigen Abkommen anstreben. Dies berichten drei mit den Gesprächen vertraute Quellen gegenüber dem Nachrichtenportal Axios.

Ratcliffe ist dabei nicht der einzige Skeptiker in Trumps Führungsteam. In internen Gesprächen äußerten auch Außenminister Marco Rubio und Verteidigungsminister Pete Hegseth Bedenken und hinterfragten die am Sonntag angekündigte Absichtserklärung (MOU). Währenddessen sprachen sich Vizepräsident Vance und die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner dafür aus, wie zwei der Quellen berichten.

Interne Skepsis

Im Vorfeld der Ankündigung am Sonntag gab es eine Reihe hochrangiger Treffen zwischen Trump und seinen Beratern über das Abkommen. Während dieser Treffen diskutierten Trump und sein Team die Informationen mehrerer US-Geheimdienste, die zeigen, dass die Art und Weise, wie iranische Beamte untereinander über das Abkommen sprechen, nicht mit dem übereinstimmt, was sie den Vermittlern und den USA erzählten.

Ratcliffe und Rubio äußerten im Zuge der Diskussionen, dass sie aufgrund der vorliegenden Informationen bezweifelten, dass die Iraner den von den USA geforderten Schritten bezüglich des Nuklearprogramms zustimmen würden. »Die Geheimdienstinformationen zeigen, dass die Absichten des Iran nicht mit seinen Verpflichtungen im Rahmen des Abkommens übereinstimmen«, bekräftigte eine der Quellen gegenüber Axios.

Interne Skeptiker des Deals meinen dementsprechend, es sei unwahrscheinlich, dass der Iran ein Atomabkommen zu den Bedingungen der USA unterzeichnen werde. Zugleich werde er in der Zwischenzeit mehr als die USA von der Absichtserklärung profitieren. Zwei hochrangige US-Beamte argumentierten wiederum in einer Pressekonferenz am Montag, dass die Vorteile für den Iran davon abhingen, dass er substanzielle Schritte unternimmt. So würden die USA in zwei bis drei Wochen wissen, ob das Regime es mit den nuklearen Zugeständnissen ernst meint. Wenn nicht, könnte der Prozess zum Stillstand kommen, ohne dass der Iran viel davon habe.

Am Freitag sollen US-Vizepräsident JD Vance, Witkoff und Kushner mit dem iranischen Parlamentspräsidenten Mohammad-Bagher Ghalibaf und Außenminister Abbas Araghchi zusammentreffen, um die nächsten Elemente des Abkommens zu erörtern, die im Einklang mit der Absichtserklärung ausgearbeitet werden sollen.

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