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Das Drogennetzwerk der Hisbollah

Die Hisbollah verdient ihr Geld nicht nur mit dem Verkauf von Souvenirs
Die Hisbollah verdient ihr Geld nicht nur mit dem Verkauf von Souvenirs (© Imago Images / Hans Lucas)

Einem Bericht zufolge wurden allein kürzlich mehrere Millionen Tabletten des Amphetamins Captagon im Hafen von Beirut beschlagnahmt.

Seit 2015 hat ein von der Hisbollah geführtes Drogennetzwerk versucht, über 600 Millionen Pillen aus dem Libanon zu schmuggeln, so ein Bericht von Firstpost diese Woche. Dem Bericht zufolge wurde seit Februar letzten Jahres Tabletten des Amphetamins Captagon im Wert von über drei Milliarden Dollar beschlagnahmt.

„Die von der Hisbollah ausgehende Drogengefahr ist immer schwerer zu bändigen. Da der Golf-Kooperationsrat (GCC) ein Einfuhrverbot [für Waren aus dem Libanon; Anm. Mena-Watch] verhängt hat, versucht die Hisbollah nun, Drogen über neue Transitrouten zu schmuggeln.

Der Libanon hat es nicht geschafft, die Ausfuhr von Drogen aus seinem Land zu stoppen. Er hat keine Maßnahmen gegen die Hisbollah ergriffen, die hinter dem dreisten Drogenhandel im Nahen Osten steckt.“

In der Zwischenzeit wurde eine Lieferung präparierter Orangen, in denen Millionen von Captagon-Pillen versteckt waren, von den libanesischen Behörden abgefangen, wie der Innenminister am Mittwoch mitteilte. Es handelte sich dabei um die jüngste Beschlagnahmung der aufputschenden Droge in der Region, wie AFP am Mittwoch berichtete.

Zollbeamte hätten im Hafen von Beirut „fast neun Millionen Captagon-Tabletten“ beschlagnahmt, sagte Bassam Mawlawi auf einer Pressekonferenz und wies darauf hin, dass die Ladung für ein Golfland bestimmt gewesen sei, hieß es in dem Bericht.

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Ein Zollbeamter bestätigte gegenüber AFP, dass die Ladung nach Kuwait unterwegs war.

(Der Artikel Report: Since 2015, Hezbollah-led drug network attempted to smuggle 600 million pills out of Lebanon“ ist zuerst beim Jewish News Syndicate erschienen. Übersetzung von Alexander Gruber.)

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