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Besuch in Israel ist für iranische Juden verboten

Iranische Jüdin war wegen Besuch in Israel im Evin-Gefängnis inhaftiert
Iranische Jüdin war wegen Israelbesuch im Evin-Gefängnis inhaftiert (Quelle: Ehsan Iran / CC BY-SA 2.0)

Das Teheraner Regime hat am Montag eine iranische Jüdin vorübergehend freigelassen, die wegen eines angeblichen Besuchs in Israel verhaftet worden war.

Benjamin Weinthal, Jerusalem Post

„Farahnaz Kohan, eine iranische Jüdin, wurde aus dem Evin-Gefängnis entlassen. Wegen einer angeblichen Reise nach Israel, was in der Islamischen Republik Iran ein Verbrechen darstellt, war die 50-jährige Frau war auf unbestimmte Zeit inhaftiert“, berichtete die Allianz für die Rechte aller Minderheiten (ARAM) zuerst auf Englisch.

Marjan Keypour Greenblatt, die Gründerin von ARAM, sagte der Jerusalem Post: „Wieder einmal erinnert das iranische Regime die internationale Gemeinschaft an sein willkürliches und widersinniges ‚Justiz‘-System, das täglich Grausamkeit und Ungerechtigkeit ausübt. Es gibt eine Flut von ständigen Verhaftungen, Hinrichtungen und Folterungen, die wir nicht ignorieren können.“

„Um dieser Menschenleben willen müssen die Vertreter der USA und der EU die iranische Regierung für ihre Menschenrechtsverletzungen und die grausame Behandlung ihrer Mitbürger zur Rechenschaft ziehen, anstatt im Namen der Nichteinmischung ein Auge zuzudrücken“, sagte sie.

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ARAM Iran setzt sich für die Gleichberechtigung von Frauen, religiösen und ethnischen Minderheiten sowie LGBT-Gruppen im Iran ein.

Die persischsprachige Website HRA News berichtete als erste über die die Freilassung von Kohan. In dem Artikel wurde darauf hingewiesen, dass das iranische Regime vorsieht, dass jeder Iraner, der nach Israel reist, mit bis zu bis zu fünf Jahren Gefängnis bestraft und dass ihm der Pass entzogen werden kann. (…)

Die Jerusalem Post berichtete im Dezember, dass die Islamische Republik Iran den inhaftierten iranischen Juden Mashallah Pesar Kohan freiließ, der 2017 inhaftiert worden war, weil er seine Familienmitglieder in Israel besucht hatte. Es ist unklar, ob Mashallah Pesar Kohan mit Farahnaz Kohan verwandt ist.

(Aus dem Artikel „Iran temporarily frees Jewish prisoner for her crime of visiting Israel“, der in der Jerusalem Post erschienen ist. Übersetzung von Alexander Gruber.)

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