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Bernie Sanders will Israelfeinden nicht widersprechen

Bernie Sanders gilt augenblicklich als aussichtsreichster Anwärter auf die Demokratische Präsidentschaftskandidatur. (imago images/ZUMA Press)
Bernie Sanders gilt augenblicklich als aussichtsreichster Anwärter auf die Demokratische Präsidentschaftskandidatur. (imago images/ZUMA Press)

Im Wahlkampf von Bernie Sanders spielen Israelhasser eine wichtige Rolle. Er selbst versucht immer öfter, mit Angriffen auf den jüdischen Staat zu punkten.

Der führende US-Präsidentschaftskandidat Bernie Sanders kündigte am Sonntag an, dass er an der Jahreskonferenz des American Israel Public Affairs Committee nächste Woche nicht teilnehmen wird, weil sie eine Plattform für „Führer bietet, die Fanatismus zum Ausdruck bringen und grundlegende palästinensische Rechte ablehnen“.

Was AIPAC tut, ist eine überparteiliche, pluralistische Plattform für diejenigen zu bieten, die glauben, dass eine starke Beziehung zwischen Israel und den USA sowohl für Israel als auch für die Vereinigten Staaten von großer Bedeutung ist.

Das ist weder Fanatismus, noch wendet es sich gegen „Palästinenserrechte“ – sondern ist einfach kluge Geopolitik. Deswegen sind führende Politiker beider Länder, sowohl von links als auch von rechts – seit Jahren darauf bedacht sind, an der Konferenz teilzunehmen. Und gerade diese Teilnahme war die Botschaft: Die Unterstützung der USA für Israel ist weder rechts noch links, weder Demokratisch noch Republikanisch, weder Likud noch Arbeitspartei. Sie ist parteiübergreifend.

Aber nicht für Sanders. Für Sanders ist sie fanatischer Eifer.

Und warum? Weil die extreme Linke sagt, dass es so ist. Weil die extreme Linke sagt, Zionismus sei Rassismus, Israel sei ein Apartheidstaat, und der jüdische Staat, der seine Bürger schützt, sei ein militaristisches Sparta, das nur existiert, um die Rechte der wehrlosen und schuldlosen Palästinenser mit Füßen zu treten.

Und Sanders, ein Mann, der Präsident werden will, hat weder das Rückgrat noch die Integrität, sich gegen die extreme Linke, die einen maßgeblichen Teil seiner Basis ausmacht, zu stellen und zu sagen: „Genug!“

Sanders muss nicht mit der israelischen Politik oder mit der derzeitigen israelischen Regierung einverstanden sein (er hat ja deutlich gemacht, dass er beides verabscheut). Er muss auch nicht an der Konferenz teilnehmen. Aber sie mit der Begründung zu boykottieren, AIPAC sei „fanatisch“, ist einfach lächerlich.

Editorial, Jerusalem Post: Why Bernie Sanders‘ snub of AIPAC is wrong

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