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BDS-Gruppe: Arabische Regierungen sind „Brutstätten der Normalisierung“

Delegation aus Bahrain und den VAE in Israel

Eine Organisation des palästinensischen BDS-Nationalkomitees hatte zuvor erfolglos versucht, die Emiratis dazu aufzurufen, jene Unternehmen zu boykottieren, die Geschäfte mit Israel machen.

Inmitten wachsender Beziehungen zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten nach dem Abraham-Abkommen gibt eine führende palästinensische BDS-Organisation ihre Bemühungen auf, den Israelboykott im arabischen Golfstaat durchsetzen zu wollen.

In einer Erklärung kündigte die palästinensische Kampagne für den akademischen und kulturellen Boykott Israels (PACBI) – ein Mitglied des palästinensischen BDS-Nationalkomitees – an, dass sie die Menschen in den VAE, vom Aufruf zum Verbot wirtschaftlicher und diplomatischer Partnerschaften zwischen den VAE und Israel „ausnehmen“ werde.

„PACBI berücksichtigt die heikle Situation der Untertanen in arabischen Ländern wie den Vereinigten Arabischen Emiraten, die von tyrannischen Regimen regiert werden, und zu einer Brutstätte von Verratsplänen und Normalisierungsprojekten in der Region geworden sind“, schrieb die BDS-Gruppe. Zuvor hatte die PACBI die Emiratis dazu aufgerufen, mehrere große Unternehmen und Institutionen der VAE zu boykottieren, die Beziehungen zu Israel aufgebaut hatten: darunter die First Dhabi Bank, das Emirates Policy Center und die Dubai Expo.

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Der Schritt der BDS-Bewegung, ihre Bemühungen zum Israelboykott in den VAE aufzugeben, kommt zu einem Zeitpunkt, zu dem die Bewohner der Länder, die das Abraham-Abkommen unterzeichnet haben, eine zunehmend positive Einstellung gegenüber dem jüdischen Staat zeigen.

Beginn einer neuen Ära

Ein neuer Bericht des israelischen Ministeriums für strategische Angelegenheiten (MSA) spricht für die Wochen nach der Unterzeichnung der Abkommen von einem erheblichen Rückgang negativer Beiträge über die Normalisierung mit Israel in den arabischen sozialen Medien. Laut dem MSA ist dieser Rückgang zum Teil auf die Aufklärungskampagnen der jeweiligen Regierungen zurückzuführen.

„Wir stehen am Anfang einer neuen Ära im Nahen Osten. Die Abkommen mit den VAE, Bahrain, Sudan und Marokko sind historische Schritte zur Förderung der Normalisierung, und stellen das komplette Gegenteil der [u.a. von BDS versuchten; Anm. Mena-Watch] Delegitimierung dar“, sagte der Minister für strategische Angelegenheiten Michael Biton.

„Wir haben bereits begonnen, die Veränderung der Haltung gegenüber Israel in der Bevölkerung dieser und anderer Länder zu sehen“, fuhr er fort. „Die Aufgabe, vor der das Ministerium jetzt steht, ist es, die Wahrnehmung des Staates Israel in der arabischen Öffentlichkeit aktiv zu stärken, besonders in den Ländern, die Normalisierungsabkommen mit uns haben.“

Der Artikel „As Israel-UAE ties deepen, BDS advocates ‘give up’ on efforts to boycott Jewish stateist zuerst beim Jewish News Syndicate erschienen. Übersetzung von Alexander Gruber.

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