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Das Assad-Regime tötet in der syrischen Stadt Duma Zivilisten mit Chlorgas

Hauptquartier der „Organisation für das Verbot chemischer Waffen“ in Den Haag
Hauptquartier der „Organisation für das Verbot chemischer Waffen“ in Den Haag (© Imago Images / Hollandse Hoogte)

Die „Organisation für das Verbot chemischer Waffen“ widerlegt Berichte, wonach Rebellen das Giftgas eingesetzt hätten.

Julian Röpcke, Bild

Die „Organisation für das Verbot chemischer Waffen“ (OPCW) hat am Donnerstag ihre Ergebnisse einer sechsmonatigen Untersuchung zu angeblich geleakten Informationen zu Assads Chemiewaffen-Angriff vom April 2018 veröffentlicht. Damals starben in der syrischen Stadt Duma 48 Menschen (darunter zahlreiche Kinder), nachdem ein Helikopter des Assad-Regimes einen etwa zwei Meter langen Behälter mit Chlorgas über einem Wohnhaus abgeworfen hatte.

Hintergrund: Im März 2019 stellte die OPCW in ihrem Abschlussbericht zu dem Angriff fest, es gebe „vernünftige Gründe anzunehmen, dass giftige Chemikalien als Waffe bei dem Angriff am 7. April 2018 eingesetzt wurden“. (…)

Doch kurz nach Veröffentlichung des Berichts begann eine Kampagne, um die Ergebnisse der Experten zu untergraben und Assads Schuld infrage zu stellen. Immer wieder veröffentlichten zwei angebliche „Whistleblower“ über die Leaking-Plattform „Wikileaks“ Unterlagen, die das Ergebnis der OPCW-Untersuchung als Fälschung verunglimpften. Nicht Assad, sondern die Rebellen hätten die Menschen vergast, so der Vorwurf. (…)

Nun stellt die OPCW in ihrem neuen Abschlussbericht zu den angeblichen Leaks klar: Die Inspektoren A und B (so die Bezeichnung der OPCW aus Datenschutzgründen, d. Red.) sind keine Whistleblower. Sie sind Individuen, die nicht akzeptieren konnten, dass ihre Ansichten nicht durch Beweise gestützt wurden. Als sich ihre Ansichten nicht durchsetzen konnten, nahmen sie die Angelegenheit selbst in die Hand und verletzten ihre Verpflichtungen gegenüber der Organisation. Ihr Verhalten ist umso ungeheuerlicher, als sie offensichtlich unvollständige Informationen über die Duma-Untersuchung hatten. Daher sind ihre Schlussfolgerungen erwartungsgemäß fehlerhaft, uninformiert und falsch.“ (…)

Es gibt somit weiterhin keinen einzigen Beleg dafür, dass jemand anderes als Assad für das Giftgas-Massaker von Duma im April 2018 verantwortlich ist.

Zweifel an Assads Schuld widerlegt!

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