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Antisemitismusskandal: Will „Deutsche Welle“ sich selbst entlasten?

Der Intendant der "Deutschen Welle", Peter Limbourg
Der Intendant der "Deutschen Welle", Peter Limbourg (© Imago Images / Sven Simon)

Der jüngst vorgestellte Zwischenbericht der internen Prüfung attestiert dem Sender keine groben Fehler gemacht zu haben und kommt zu dem Fazit: „Alles halb so schlimm.“

Philipp Peyman Engel, Jüdische Allgemeine

Um einen Überblick über die Vorwürfe zu erhalten und endlich der Lage Herr zu werden, hatte die DW jüngst eine interne Prüfung in die Wege geleitet. Diese hat nun Ende vergangener Woche ihre Zwischenergebnisse vorgestellt.

Das Fazit der Aufklärung: Alles halb so wild. Verantwortliche für das antisemitische Desaster bei dem Sender werden nicht genannt. Strukturell habe es ebenfalls keine Fehler gegeben. (…) Das Ergebnis der Kommission ist enttäuschend.

Irgendetwas muss bei dem Sender in der Vergangenheit ja offenkundig gehörig schiefgelaufen sein. Die unübersichtlichen Strukturen, die Auswahl der Mitarbeiter, die vielen Partnerschaften mit Auslandssendern, die die DW der besseren Reichweite wegen eingegangen ist: Von all dem ist in den Teilergebnissen der Kommission keine Rede. (…)

Drängendste Aufgabe von Limbourg muss es nun sein, israelbezogenen Antisemitismus und Judenhass bei seinen Mitarbeitern zu ächten und sich von allen Partnersendern zu trennen, die nicht willens sind, die DW-Bedingungen künftig zu erfüllen. Scheitert Limbourg an dieser Aufgabe, wäre auch er als Intendant spätestens dann gescheitert.

Weiterlesen in der Jüdischen Allgemeinen: „Deutsche Welle: Ein Sender duckt sich weg

Siehe dazu auch: „Die Ablenkungsmanöver des „Deutsche Welle“-Intendanten Peter Limbourg

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