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Antisemitismus: Ein (missglückter) PR-Stunt zur Schadensbegrenzung

Wurde Opfer von antisemitischer Diskriminierung: Gil Ofarim
Wurde Opfer von antisemitischer Diskriminierung: Gil Ofarim (© Imago Images / Horst Galuschka, CrazyD / CC BY-SA 3.0)

Wenn ein Leipziger Hotel sich mit einer Israelfahne, einem Halbmond und seinem Firmenlogo für antisemitische Diskriminierung in seinen Räumlichkeiten entschuldigen will.

Stefan Laurin, ruhrbarone

Nachdem der Sänger und Schauspieler Gil Ofraim öffentlich gemacht hatte, dass er im Westin Hotel Leipzig aufgrund seiner Halskette mit Davidstern nicht habe einchecken können und Mitarbeiter des Hotels ihn aufgefordert hätten, diese Halskette einzupacken, hat die Hotelkette reagiert. Zwei Mitarbeiter wurden beurlaubt. Außerdem hat die Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufgenommen.

Zudem versuchte die Hotelkette mit einer PR-Aktion den durch den antisemitischen Vorfall entstandenen Imageschaden wieder in den Griff zu bekommen.  Mitarbeiter stellten sich vor dem Hoteleingang auf und hielten ein Transparent in dem um das Logo des Beherbungsbetriebs die israelischen Fahne und der islamische Halbmond zu sehen sind. An dieser Aktion war alles falsch.

Weiterlesen bei den ruhrbaronen: „Westin Leipzig: Die Angst, sich von Antisemitismus zu distanzieren

Antisemitismus: Ein (missglückter) PR-Stunt zur Schadensbegrenzung
Quelle: Twitter

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