Trump hat den Nahen Osten doch nicht in Brand gesetzt

„Es ging also um weit mehr als darum, ob der Nahe Osten ins Chaos stürzt – es ging um die Eitelkeit, das Prestige und die Macht zahlreicher Personen, die seit Jahrzehnten ein hohes Maß an Kontrolle über die Nahostpolitik ausüben. Für sie bestand die wirkliche Gefahr nicht so sehr in [Trumps] Erklärung selbst, sondern darin, dass der Weltuntergang eben nicht folgen würde. Und er ist ja in der Tat nicht eingetreten. Zugegeben, es hat Demonstrationen gegeben und einige Ausbrüche von Gewalt. Doch ist das alles weit hinter dem zurückgeblieben, wovon die Gegner des Schritts meinten, es werde eintreten, sowie der Präsident die Worte ‚Jerusalem ist die Hauptstadt Israels’ nur ausspräche.

Dabei handelt es sich natürlich um die gleichen Experten, die der Welt erst vor wenigen Jahren versicherten, das Atomabkommen der Obama-Administration mit dem Iran werde keinen Flächenbrand in der Region entfachen. Doch ist die wirkliche Geschichte von Instabilität, Gewalt und Rückschlägen in der Region die Geschichte des Aufstiegs eines aggressiven, raffgierigen und unkontrollierten Iran, dem die Aufhebung der Sanktionen und die [durch das Atomabkommen zugänglich gewordenen] Milliarden an Bargeld Auftrieb geboten haben. Vom Jemen bis zum Libanon hat praktisch jeder bewaffnete Konflikt im Nahen Osten eines gemeinsam: den Iran. Die Bilanz unserer außenpolitischen und Medienelite sieht also wie folgt aus: Wenn sie eine Katastrophe vorhersagen, bleibt sie aus; wenn sie Harmonie und Frieden vorhersagen, gibt es eine Katastrophe.“ (Noah Pollak: „BREAKING: Middle East Has Not Gone Up in Flames”)

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